Vertrauenswürdiger redaktioneller Inhalt, geprüft von führenden Branchenexperten und erfahrenen Redakteuren. Werbeoffenlegung
Südkoreanische Behörden und die regierende Partei einigen sich auf eine Eigentumsobergrenze von 20 % für „Hauptaktionäre“ bei Krypto- und virtuellen Vermögenswerten-Börsen, mit einer Verzögerung von drei Jahren bei der Umsetzung.
Nach monatelangen Spannungen haben die Finanzaufsichtsbehörde (FSC) und die digitale Vermögens-Taskforce der Demokratischen Partei laut Korea Herald schließlich eine Obergrenze von 20 % für Hauptaktionäre vereinbart.
Südkorea’s 20 %-Grenze ist das Ergebnis eines langjährigen Vorstoßes der FSC, der wichtigsten Finanzaufsichtsbehörde, um die Kontrolle der Gründer bei den größten Krypto-Börsen des Landes einzuschränken. Die Regulierungsbehörden hatten zunächst einen strengeren Bereich von 15–20 % für Hauptaktionäre bei den führenden Plattformen vorgeschlagen, was auf heftigen Widerstand und starke Ablehnung der Branche stieß. Der Gegenwind wurde von der Digital Asset Exchange Alliance (DAXA) angeführt, einer Selbstregulierungsorganisation, die die fünf größten Börsen Südkoreas vertritt, darunter natürlich Upbit und Bithumb.
Verwandte Lektüre: Iranische Krypto-Abflüsse erreichen 10,3 Mio. USD nach US-israelischen Luftangriffen, findet Chainalysis## Die Deal-Bedingungen
Die Einigung auf eine 20 %-Grenze und eine großzügige Übergangsfrist scheint ein Versuch zu sein, einen Kompromiss zu finden und Spannungen abzubauen. Die FSC und die regierende Partei haben eine dreijährige Übergangsfrist zur Durchsetzung der Beschränkung für Hauptaktionärsanteile gebilligt, was Upbit und Bithumb, die zusammen etwa 90 % des heimischen Marktes kontrollieren, etwas Luft zum Atmen gibt, um ihre Anteile an die neue Grenze anzupassen.
Kleinere Börsen, die die geschätzte Marktanteilsgrenze von 20 % nicht erreichen, wie Coinone, Korbit und GOPAX, erhalten eine noch längere Frist. Die südkoreanischen Behörden haben zugestimmt, ihnen eine zusätzliche dreijährige Übergangsfrist zu gewähren, sodass diese Plattformen insgesamt bis zu sechs Jahre Zeit haben, um sich auf die vollständige Durchsetzung der Obergrenze vorzubereiten.
Die FSC hat auch enge Ausnahmen durch Durchführungsverordnungen geschaffen, die Beteiligungen von bis zu 34 % nur für neue Unternehmen erlauben, nicht für bestehende Börsen. Laut Korea Herald scheint diese Grenze die 33,3 %-Veto-Linie des Handelsgesetzes für Generalversammlungen widerzuspiegeln, was qualifizierten neuen Investoren eine Sperrminorität verleiht, ohne die volle Kontrolle wiederherzustellen.
Verwandte Lektüre: Südkorea prüft beschlagnahmte Krypto-Verwahrungspraktiken nach Leck bei der Wiederherstellungsphase## Die endgültigen Details zum Digital Asset Basic Act
Das Policy-Komitee der regierenden Partei wird voraussichtlich die endgültigen Details nach einem geschlossenen Treffen mit der Finanzaufsichtsbehörde am Morgen des 5. ausarbeiten, berichtet Hankyung. Die Eigentumsobergrenze wird in ein umfassenderes Digital Assets Basic Act integriert, ein Sammelgesetz, das eine Vielzahl von Krypto-Politikmaßnahmen umfasst, von Stablecoin-Regeln bis hin zu Krypto-Börsen-ETFs.
Die Verabschiedung des Gesetzes ist jedoch keineswegs garantiert. Korea Herald weist darauf hin, dass nicht nur die Opposition dagegen ist, sondern auch einige Gesetzgeber sich gegen strenge Beschränkungen der Hauptaktionärsanteile aussprechen, was Zweifel daran aufkommen lässt, ob die Obergrenze in ihrer aktuellen Form den Nationalen Kongress passieren wird.

BTC-Preisentwicklung zeigt auf dem Tageschart einen Abwärtstrend. Quelle: BTCUSD auf Tradingview
Titelbild von ChatGPT, BTCUSD-Chart von Tradingview
Redaktionsprozess bei bitcoinist konzentriert sich darauf, gründlich recherchierte, genaue und unparteiische Inhalte zu liefern. Wir halten strenge Quellenstandards ein, und jede Seite wird sorgfältig von unserem Team aus Top-Technologieexperten und erfahrenen Redakteuren geprüft. Dieser Prozess stellt die Integrität, Relevanz und den Wert unserer Inhalte für unsere Leser sicher.