OpenAI IPO wird in Frage gestellt: 28-fache Umsatzbewertung über Nvidia, einige Investoren sind bereits bereit, Short-Positionen einzugehen

CoinNetwork

Laut der Nachrichtenagentur CoinWorld, hat 1M AI News berichtet, dass OpenAI, Entwickler von ChatGPT, noch mindestens ein halbes Jahr vor dem Börsengang steht. Investmentbanken haben bereits Kontakt zu öffentlichen Marktinvestoren aufgenommen, um deren Interesse zu erkunden. Elf befragte Investoren (die meisten besitzen noch keine Anteile an OpenAI) sind gemischter Stimmung: Man erwartet eine Kapitalaufnahme im Rahmen eines IPO in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar, möglicherweise sogar die Rekordmarke von Saudi Aramco im Jahr 2019 mit über 25 Milliarden US-Dollar zu übertreffen, doch die meisten äußern Bedenken hinsichtlich der Bewertung und der Gewinnperspektiven. OpenAI wird derzeit mit 850 Milliarden US-Dollar bewertet (Investoren sind Nvidia, Amazon und SoftBank), was das 28-fache des erwarteten Umsatzes für 2026 entspricht, während Nvidia eine langfristige Umsatzmultiplikation von nur 12 aufweist. Bob Lang, Gründer des Handelsunternehmens Explosive Options, sagte, er werde sich nicht an einer Bewertung beteiligen, die höher als die von Nvidia ist. Der bekannte Short-Seller Jim Chanos äußerte sich direkter: „Nvidia hat eine nahezu monopolartige Stellung, schnelles Wachstum und reichlich Cashflow. Warum sollte man OpenAI eine höhere Bewertung geben?“ Er sagte, einige Investoren seien bereits eifrig dabei, OpenAI-Aktien zu leerverkaufen. OpenAI plant, mindestens bis 2030 Geld zu verbrennen. Investoren befürchten, ob die durch den Börsengang aufgebrachten Mittel ausreichen, um bis zum Gewinn zu kommen, oder ob weitere Finanzierungen notwendig sind, was eine Verwässerung der Aktionäre bedeuten würde. Mark Malek, Chief Investment Officer bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft Siebert Financial, verglich OpenAI mit einem „voll beladenen Frachtschiff“ und Palantir mit einem „F1-Rennwagen“: Letzteres kann bei verlorenen Aufträgen Personal entlassen, während der Aufbau eines Rechenzentrums über fünf Jahre keinen Rückweg mehr hat. Als weiterer Wettbewerber gilt Anthropic, dessen CEO Dario Amodei diese Woche auf der Morgan Stanley Tech Conference berichtete, dass der Jahresumsatz bereits auf über 200 Milliarden US-Dollar verdoppelt wurde und die Ausgaben für Modelltraining und Betrieb in den kommenden Jahren deutlich unter denen von OpenAI liegen werden. Einige Investoren beginnen zu glauben, dass Anthropic langfristig profitabler sein könnte. Auch plant Anthropic einen Börsengang, was die Marktaufmerksamkeit möglicherweise zerstreuen wird.

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