Die Webseite Coin界 am 12. März berichtete, dass die Kryptowährungshandelsplattform Coinbase möglicherweise im Hintergrund US-Gesetzgeber beeinflusst, um gegen eine kleine Transaktionssteuer auf Bitcoin zu lobbyieren, und empfiehlt, diese Steuerbefreiung nur auf Stablecoins zu beschränken. Zuvor hatte der Bitcoin-Politikbefürworter Marty Bent in sozialen Medien offenbart, dass Coinbase den Gesetzgebern mitgeteilt habe, „dass niemand Bitcoin als Währung nutzt“, und dass die Einführung einer kleinen Steuerbefreiung für Bitcoin eine „unvermeidliche Subvention“ sei, die wahrscheinlich keine Chance habe, durchgesetzt zu werden. Die Krypto-Community hält es für „sehr besorgniserregend“, falls diese Informationen zutreffen. Die Bedenken hinsichtlich der jüngsten Krypto-Gesetzgebung, wie etwa dem GENIUS Act, stimmen damit überein, dass einige Gesetzesvorschläge möglicherweise von besonderen Interessengruppen und regulatorischer Einflussnahme geprägt sind, anstatt Innovationen zu fördern. In den letzten drei Monaten haben sich die politischen Diskussionen im US-Kongress deutlich gewandelt: Einige Vorschläge tendieren dazu, nur für Stablecoins eine kleine Transaktionssteuerbefreiung zu gewähren und Bitcoin auszuschließen. Zudem erklärte das Bitcoin Policy Institute, eine Organisation, die sich für Bitcoin-Politik einsetzt, dass es ein strategischer Fehler sei, die Steuerbefreiung nur auf Stablecoins zu beschränken. Das Institut hat sich zuvor lange für die Befreiung kleiner Bitcoin-Transaktionen von Kapitalertragssteuern eingesetzt.