XRP wurde 12 Jahre lang von Banken ignoriert – Hier ist der Beweis

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Seit Jahren ist eine der größten Geschichten im Kryptowährungsbereich, wie Banken letztendlich Ripple’s XRP für internationale Transaktionen nutzen würden. Das Prinzip war einfach: Banken würden XRP verwenden, um schnellere und günstigere grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen.

Doch nach über einem Jahrzehnt ist dies immer noch nicht eingetreten.

Ein kürzlicher Überblick des Krypto-Kanals CaptainAltcoin mit über 10.000 Abonnenten beleuchtet die lange Geschichte zwischen XRP und dem Bankensektor.

Seine Analyse behauptet, dass viele der Partnerschaften, die die Community im Laufe der Jahre feiern konnte, nie tatsächlich in echte Akzeptanz umgewandelt wurden.

Stattdessen blieben sie Pilotprojekte, Absichtserklärungen und Experimente.

  • Die Frühzeit-Hype um Partnerschaften
  • Der MoneyGram-Moment
  • Der SEC-Fall und die große Erwartung
  • Wettbewerb durch das bestehende System
  • Eine andere Realität als die Erzählung

Die Frühzeit-Hype um Partnerschaften

In den Anfangstagen kündigte Ripple Labs Partnerschaften mit großen Finanzinstituten an. Namen wie Bank of America und Santander wurden in diesen Ankündigungen genannt, was bei Investoren für Aufregung sorgte.

Die Idee war, dass mit jeder neuen Ankündigung diese Banken immer näher an die Einführung von XRP in ihren Finanzsystemen herankamen.

Die Realität war jedoch, dass diese Partnerschaften lediglich eine Möglichkeit für diese Banken waren, das System zu testen, aber sie waren keineswegs verpflichtet, Ripple’s XRP in ihren Finanzsystemen zu verwenden.

Laut der Analyse des YouTubers verschwamm die Unterscheidung zwischen Experimentieren und echter Akzeptanz oft in Marktdiskussionen.

Der MoneyGram-Moment

Einer der vielversprechendsten Momente war, als MoneyGram begann, XRP für bestimmte grenzüberschreitende Zahlungswege zu verwenden. Zu dieser Zeit schien es ein Durchbruch für die Technologie zu sein.

Viele Unterstützer glaubten, dass dies den Beginn einer breiten Nutzung durch Banken markieren könnte.

Dieser Schwung hielt jedoch nicht an. Die Partnerschaft endete schließlich, und die Begeisterung um XRP im Bankensektor kühlte wieder ab. Für viele Investoren war es eine weitere Erinnerung daran, dass eine echte institutionelle Akzeptanz unsicher blieb.

Der SEC-Fall und die große Erwartung

Der Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Ripple Labs war eine weitere Geschichte, die das Narrativ um XRP lange dominierte. Das Argument war, dass nach Abschluss des Falls die Banken wieder Vertrauen in die Technologie fassen würden.

Nachdem Ripple einen wichtigen Fall gewann, glaubten viele, dass die Geschichte der Bankenakzeptanz erzählt sein würde. Stattdessen war die Marktreaktion gedämpfter als erwartet. Obwohl es Kursbewegungen gab, blieb die Welle großer Bankintegrationen, die viele vorhergesagt hatten, aus.

Kritiker stellten die wichtige Frage: Wenn Regulierung das Hauptproblem war, warum beschleunigte sich die Akzeptanz dann nicht, nachdem der rechtliche Druck nachließ?

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Wettbewerb durch das bestehende System

Ein weiterer Punkt in der Analyse ist die Stärke der bestehenden Finanzinfrastruktur. Das globale Bankennetzwerk ist bereits stark auf SWIFT für grenzüberschreitende Zahlungen angewiesen.

Anstatt ersetzt zu werden, hat sich das System weiterentwickelt. Neue Upgrades wie SWIFT GPI ermöglichen schnellere Transaktionsgeschwindigkeiten und geringere Kosten sowie die Verfolgung von Zahlungen auf eine Weise, die Banken vertraut ist.

Allerdings experimentiert SWIFT auch mit verschiedenen Blockchain-Plattformen, darunter Ethereum und Solana. Dies würde es Banken ermöglichen, die Blockchain-Technologie zu testen, ohne eine einzelne Kryptowährung zu verwenden.

Aus der im Video dargestellten Perspektive könnte dies erklären, warum Banken nicht eilig haben, XRP zu übernehmen.

Eine andere Realität als die Erzählung

Die Analyse behauptet nicht, dass XRP überhaupt keinen Nutzen hat. Stattdessen argumentiert sie, dass die ursprüngliche Erzählung, Banken würden XRP breit als Rückgrat für globale Zahlungen einsetzen, möglicherweise übertrieben war.

Große Finanzinstitute haben auch ihre eigenen Alternativen entwickelt. Zum Beispiel wurde JPM Coin von JPMorgan Chase als internes digitales Zahlungstoken speziell für das eigene Netzwerk geschaffen.

Dies zeigt, dass einige Banken es vorziehen, ihre eigenen Systeme aufzubauen, anstatt auf eine externe Krypto-Asset zu setzen.

Nach mehr als zwölf Jahren Partnerschaftsankündigungen, Pilotprogrammen und wechselnden Erwartungen erscheint die Geschichte der Bankenakzeptanz von Ripple’s XRP komplizierter, als viele frühe Unterstützer glaubten.

Die zentrale Botschaft des Videos ist nicht, dass XRP keine Zukunft hat. Vielmehr wird empfohlen, langfristige Narrative von der tatsächlichen Erfolgsbilanz zu trennen, wenn man das langfristige Potenzial des Assets bewertet.

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