Gate News Nachrichten, 13. März, berichtet Bloomberg, dass die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in den USA die erste Richtlinie zur Manipulationsrisiken bei Prognosemärkten veröffentlicht hat. Sie fordert die Börsen auf, vor der Einführung potenziell manipulations- und insideranfälliger Märkte mit den Aufsichtsbehörden zu konsultieren. Die CFTC erklärt, dass Börsen weiterhin den Selbstzertifizierungsprozess für neue Märkte nutzen können, jedoch bewerten müssen, ob bestimmte Ereigniskontrakte ein höheres Risiko für Manipulation oder Preisverzerrung aufweisen, und dies in der Anfangsphase mit den Mitarbeitern abstimmen. Zudem wurde eine Vorankündigung zu geplanten Regeländerungen veröffentlicht, um öffentliches Feedback zur Modifikation bestehender Prognosemarktregeln einzuholen. Der Vorsitzende der CFTC betonte, dass diese Maßnahmen auf einer vernünftigen Auslegung des Commodity Exchange Act basieren und die Öffentlichkeit darüber informiert wird, dass die CFTC die ausschließliche Zuständigkeit für Prognosemärkte ausübt. Die Richtlinie weist ausdrücklich darauf hin, dass die CFTC bei Feststellung, dass bestimmte Ereigniskontrakte gegen die öffentlichen Interessen verstoßen, Maßnahmen ergreifen könnte, um Verträge im Zusammenhang mit Attentaten, Krieg oder Terrorismus zu verhindern. Das Dokument macht jedoch keine vollständige Verbotsankündigung für diese Märkte. Zudem zeigt die neue Richtlinie, dass Sportwetten weiterhin erlaubt sind, wobei die Börsen mit Sportverbänden zusammenarbeiten sollten, um potenzielle Insidergeschäfte zu überwachen.