Solana-Ökosystem Bonk.fun offizielle Website wurde gehackt und mit einem Drainer infiziert, wodurch einige Nutzer Gelder verloren haben. Das Team gibt an, dass die Verluste gering sind. Im Jahr 2025 belaufen sich die Betrugsverluste im Krypto-Bereich auf 17 Milliarden US-Dollar.
Die auf Solana basierende Meme-Coin-Plattform Bonk.fun steht vor einer schweren Sicherheitskrise. Die Website wurde von Hackern übernommen und mit bösartiger Software infiziert. Nach Interaktionen mit der Seite stellten einige Nutzer fest, dass ihre Kryptowährungen spurlos verschwunden sind.
Bonk.fun kündigte über den offiziellen X-Account an: „Ein bösartiger Angreifer hat die Domain von BONKfun infiltriert. Bitte interagiert auf keinen Fall mit der Website, solange wir die Sicherheit nicht vollständig bestätigt haben.“
Bildquelle: X/@bonkfun
Bonk-Betreiber Tom (@SolportTom) hat kürzlich die Lage erklärt. Er sagte, die Hacker hätten das Team-Konto übernommen und eine Software zum Waschen von Kryptowährungen (Drainer) in die Domain eingebettet. Tom fügte hinzu, dass nur Nutzer, die versehentlich die „gefälschten Nutzungsbedingungen“ auf der Bonk-Website unterschrieben haben, Verluste erlitten haben.
Er betonte jedoch, dass das Team den Vorfall schnell erkannt hat und die tatsächlichen Verluste sehr gering sind. Tom sagte:
Wir verstehen, wie verängstigt alle jetzt sind, das ist menschlich. Aber bitte seid versichert, dass das Team alles tut, um diese Sicherheitslücke zu schließen.
Bis zum Zeitpunkt des Artikels hat Bonk.fun keine weiteren Updates zum Vorfall veröffentlicht.
In den letzten Jahren haben Fortschritte in der künstlichen Intelligenz (KI) und die Verbreitung von Wallet-Waschsoftware die Phishing-Angriffe im Kryptowährungsbereich erheblich verstärkt. Die Methoden der Hacker sind immer ausgeklügelter und schwerer zu erkennen. Sie setzen zunehmend Domain-Übernahmen, Identitätsbetrug und Social Engineering ein, um das Vertrauen der Nutzer direkt zu stehlen.
Laut einem Bericht von Chainalysis sind die weltweiten Krypto-Betrugsverluste im Jahr 2025 auf erstaunliche 17 Milliarden US-Dollar angestiegen. Es wird gewarnt, dass diese groß angelegten Betrugsaktivitäten immer mehr zu einer „hochgradig industrialisierten“ Branche werden.