GTC 2026|SK-Gruppenratsvorsitzender: Speicherengpässe bis 2030, TSMC wird zum Schlüsselpartner

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Mit der raschen Expansion der KI-Nachfrage steht die globale Halbleiterindustrie vor einer neuen Welle von Angebot- und Nachfrageungleichgewichten. Chey Tae-won, Vorsitzender der SK Group, wies kürzlich auf der GTC 2026 von NVIDIA darauf hin, dass das Problem des Speicherknappheit bis 2030 andauern könnte, und kündigte Maßnahmen zur Stabilisierung der DRAM-Preise an. Gleichzeitig stehen auch Samsung Electronics unter Druck, was zeigt, dass die KI-Welle die gesamte Liefer- und Kostenstruktur neu gestaltet.

SK-Vorsitzender befürchtet, dass Speicherknappheit bis 2030 anhält

Chey Tae-won erklärte auf der NVIDIA Developer Conference (GTC 2026) heute Morgen, dass die Kernursache der Speicherknappheit in unzureichender Wafer-Versorgung liege, während die Erweiterung der Produktionskapazitäten 4 bis 5 Jahre dauere, was eine schnelle Reaktion auf die steigende Nachfrage erschwere.

Er schätzt, dass die anhaltende Zunahme der KI-Rechenanforderungen das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage kurzfristig schwer beheben werde. Unter diesen strukturellen Beschränkungen werde der globale Speichermarkt bis 2030 weiterhin eine Angebotslücke von über 20 % aufweisen.

(Speicherlieferungen erneut verschoben? Katar könnte Heliumversorgung unterbrechen, Samsung und SK Hynix prüfen Lagerbestände)

Chey Tae-won: DRAM-Preisstabilitätsplan steht kurz vor Fertigstellung

Angesichts der angespannten Angebotssituation und der steigenden Preise kündigte Chey Tae-won an, dass SK Hynix an einem Plan zur Stabilisierung der DRAM-Preise arbeitet, der voraussichtlich von CEO Kwak Noh-Jung öffentlich bekannt gegeben wird.

Er betonte, dass die gestiegene Nachfrage nach Hochfrequenzspeicher (HBM) durch KI-Anwendungen die Abhängigkeit von GPU-Rechenleistung erhöht habe, was HBM zu einer Schlüsselressource in der Branche mache. Er warnte jedoch auch, dass eine zu starke Konzentration der Kapazitäten auf HBM die traditionelle DRAM-Versorgung verdrängen und somit die Nachfrage nach Smartphones und PCs beeinträchtigen könnte.

(Nach NVIDIA Vera Rubin: Analyse des Speicherkriegszeitalters – SK Hynix, Samsung, Micron, SanDisk)

SK Hynix prüft den US-IPO und bleibt bei koreanischer Produktion

Was die Kapazitätsplanung betrifft, so erklärte Chey Tae-won, dass derzeit keine Pläne bestehen, in den USA Fabriken zu errichten. Er betonte, dass Südkorea in Bezug auf Stromversorgung, Infrastruktur und Ingenieurpersonal voll ausgestattet sei, um schneller auf Marktbedürfnisse reagieren zu können.

Er verriet auch, dass SK Hynix die Ausgabe von American Depositary Receipts (ADRs) prüfe, um die globale Investorenbeteiligung und die internationale Sichtbarkeit des Unternehmens zu erhöhen. In Bezug auf Branchenpartnerschaften nannte er NVIDIA als wichtigen Kunden und TSMC als unverzichtbaren Schlüsselpartner, was die hohe gegenseitige Abhängigkeit in der Halbleiterlieferkette im KI-Zeitalter verdeutlicht:

Ohne TSMC ist es praktisch unmöglich, Lösungen wie Vera Rubin zu entwickeln.

Samsung steht ebenfalls unter Druck: Steigende Speicherpreise schmälern weiterhin die Gewinne

Auf der anderen Seite hat die Lieferkettenbelastung auch die Wettbewerber erreicht. Kürzlich berichtete Samsung Electronics, dass trotz des Erfolgs des Galaxy S26 Flaggschiffs, die Kosten vor allem im Speicherbereich stark gestiegen seien, was das Unternehmen zu einem Notbetrieb zwang.

FNN News erwartet, dass die Gewinnmarge des profitabelsten Geschäftsbereichs, Mobile Experience (MX), im zweiten Quartal 2026 von etwa 11 % im ersten Quartal 2025 auf fast 1 % sinken könnte, möglicherweise sogar mit einem operativen Verlust in der Geschichte dieses Segments.

Analyst Jukan von Citrini meint, dass im Zuge der kontinuierlichen Speicheraufnahme durch KI in Zukunft Marken wie TCL und Xiaomi vor Risiken stehen könnten, kritische Komponentenknappheit zu erleben und Produkte nicht rechtzeitig auf den Markt bringen zu können.

Dieser Artikel erschien zuerst bei GTC 2026|SK Group Chairman: Speicherknappheit hält bis 2030 an, TSMC wird Schlüsselpartner auf Chain News ABMedia.

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