Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat kürzlich ein “No-Action”-Schreiben für Phantom Technologies erlassen, das dem Unternehmen erlaubt, Nutzer mit regulierten Terminmärkten zu verbinden, ohne sich als Vermittler registrieren zu müssen. Dieses Schreiben gilt nur für die Phantom-Software-Wallet, die Einzelpersonen mit Brokern, Terminhändlern und registrierten Märkten verbindet, aber nicht für DeFi-Derivate oder Krypto-Prophezeiungsmärkte.
Laut CFTC verpflichtet das “No-Action”-Schreiben die Behörde, keine Durchsetzungsmaßnahmen gegen Phantom zu ergreifen, solange das Unternehmen nicht als Vermittler registriert ist. Die Behörde behält sich jedoch das Recht vor, in Zukunft formelle Vorschriften zu erlassen. CFTC-Vorsitzender Mike Selig betonte, dass diese Entscheidung wichtige Transparenz für Wallet-Entwickler schafft, die nicht verwahrend sind, während die USA ihre Position als globales Krypto-Zentrum stärken.
Rechtsanwalt Kevin Jacobs von Phantom erklärte, dass das Unternehmen proaktiv mit der CFTC zusammengearbeitet hat, um zu verstehen, wie eine nicht verwahrende Schnittstelle wie Phantom Zugang zu regulierten Märkten über registrierte Partner bieten kann, ohne sich selbst registrieren zu müssen. Phantom betonte, dass das Unternehmen niemals Kundengelder berührt, und diese Entscheidung könnte als Vorbild für andere Wallet-Anbieter dienen, die in regulierte Märkte integrieren möchten.
CEO Brandon Millman sagte: „Ein wichtiger Teil, um Krypto sicher und benutzerfreundlich zu machen, ist die Entwicklung von Finanzprodukten nach transparenten und vernünftigen Vorschriften. Dieses Schreiben zeigt, dass proaktiver Dialog mit Aufsichtsbehörden Vorteile für Nutzer, die Branche und die Behörden selbst bringt.“
Phantom verpflichtet sich, weiterhin innovative Produkte zu entwickeln, die Vorschriften einzuhalten und die Nutzer an erste Stelle zu setzen. Das Unternehmen betont zudem die Bedeutung des Aufbaus von selbstverwahrenden Krypto-Tools im klaren rechtlichen Rahmen.