Großbritannien plant Verbot von Kryptowährungs-Politikspenden, Experten warnen vor größeren Sicherheitsrisiken

Gate News Nachrichten, 18. März: Das Joint Committee on National Security Strategy (JCNSS) des britischen Parlaments veröffentlichte einen aktuellen Bericht, der sofortige Verbote von Spenden an Parteien via Kryptowährungen fordert und diese als „inakzeptables hohes Risiko“ für das politische Finanzsystem bezeichnet. Das Komitee empfiehlt, vor der Einführung eines verbesserten Regulierungsrahmens eine verpflichtende Aussetzung entsprechender Spenden zu verhängen.

Das Komitee weist darauf hin, dass Krypto-Assets aufgrund ihrer Anonymität und grenzüberschreitenden Natur genutzt werden könnten, um die Herkunft von Mitteln zu verschleiern und so das Risiko ausländischer Einflussnahme auf die britische Politik zu erhöhen. Matt Western, Vorsitzender, sagte, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Transparenz politischer Gelder werde untergraben, und es seien strengere Maßnahmen erforderlich.

Der Bericht erwähnt auch, dass Mixer, Privacy-Coins und Cross-Chain-Tools die Nachverfolgung von Mitteln erschweren, während KI-Technologien sogar große Spenden in kleinere „Mikrotransfers“ unterhalb der Meldegrenze aufteilen könnten, was die Regulierung zusätzlich erschwert. Diese Faktoren machen es schwierig, die aktuellen Regeln effektiv auf Kryptowährungsspenden im politischen Bereich anzuwenden.

Einige Branchenexperten vertreten jedoch eine andere Meinung. Kadan Stadelmann, Gründer von Komodo, meint, ein vollständiges Verbot oder verschärfte KYC-Anforderungen könnten Parteien zwingen, große Mengen sensibler Daten zentral zu speichern, was das Risiko von Hackerangriffen erhöht. Er weist darauf hin, dass mehrere historische Fälle von Cyberangriffen auf politische Organisationen gezeigt haben, dass zentralisierte Datenstrukturen leichter Ziel von Angriffen sind.

Zudem erklärte Ian Taylor, Berater bei CryptoUK, dass Krypto-Transaktionen unter einem Regulierungsrahmen nachvollziehbar seien; während Tom Keatinge, Experte bei RUSI, warnt, dass Verbote die Aktivitäten ins Ausland verlagern könnten, was eine grundlegende Lösung erschwert.

Es ist bemerkenswert, dass die britische Partei Reform UK zuvor eine große Kryptowährungs-Spende von Christopher Harborne erhalten hat, was regulatorische Bedenken aufwarf. Mehrere Abgeordnete befürchten, dass Kryptowährungen genutzt werden könnten, um Offenlegungsvorschriften zu umgehen und die Demokratie zu beeinflussen. Derzeit befindet sich die Rolle von Krypto-Assets im politischen Finanzsystem im kritischen Stadium politischer Auseinandersetzungen. (Decrypt)

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