OpenSea Geschäftsführer Devin Finzer hat auf die Kontroversen im Vanity Fair Bericht öffentlich reagiert. Er widersprach den langjährigen Behauptungen, dass „OpenSea vorbei sei“, und betonte, dass das Team weiterhin aktiv entwickelt. Krypto-Startups können durchaus profitabel sein. Er klärte auch, dass seine Frau Yu-Chi Lyra Kuo bereits 2011 unabhängig im Bereich Bitcoin und digitaler Vermögenswerte tätig war und keine Verbindung zu seiner Gründung OpenSea hat.
(Vorgeschichte: OpenSea hat sieben Jahre überlebt und sich trotz früherer NFT-Handelsführer für die Ausgabe eigener Token entschieden)
(Hintergrund: OpenSea startet die neue Plattform „OS2“: Bietet NFT- und Krypto-Handel, $SEA Token im Countdown)
Der Auslöser war ein kürzlich erschienener Vanity Fair Bericht, in dem Devin Finzers Partner Yu-Chi Lyra Kuo als „Product Mommy“ bezeichnet wurde, die eine beratende Rolle im Gründungsprozess spielte. Diese Darstellung führte schnell zu Zweifeln an der Hintergrundgeschichte des OpenSea-Gründers und veranlasste Finzer, öffentlich auf X zu antworten.
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Im Ernst:
– Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich gehört habe „OpenSea ist vorbei.“ Wir sind immer noch hier.
– Wenn man ein Unternehmen gründet, kann und sollte man daraus Geld machen. Aber wenn man unser Team kennt, weiß man, dass unser Fokus…
— dfinzer.eth | opensea (@dfinzer) 18. März 2026
Finzer beginnt seinen Beitrag mit einer Faktenwiedergabe: Seine Frau Yu-Chi Lyra Kuo kam bereits 2011 mit Bitcoin in Kontakt und entwickelte seither eigenständig ihre Krypto-Geschäfte, während sie ihn während seiner Gründung unterstützte. Ihre Beziehung ist eine „gemeinsame Entwicklung“, kein Mentoring. Er betont, dass diese verzerrte Erzählung genau der Grund ist, warum die Krypto-Branche von Mainstream-Medien oft missverstanden wird.
Weiterhin spricht Devin Finzer die Behauptung an, „OpenSea ist vorbei“. Er erklärt, dass sein Team weiterhin an der Entwicklung arbeitet, Produkte iteriert und dass profitable Krypto-Startups möglich sind. Das Kernziel von OpenSea seit Gründung – „Produkte zu schaffen, die Nutzer wirklich lieben“ – habe sich nie geändert.
Abschließend weitet er den Blick aus: Die Krypto-Industrie befindet sich noch in der Frühphase und wird oft missverstanden. Er glaubt jedoch, dass diese Branche letztlich nahtlos in Kultur und Alltag integriert wird, was auch eine wichtige Vision von OpenSea ist.
Devin Finzers Frau Yu-Chi Lyra Kuo nahm 2018 an der ABS (Asia Blockchain Summit) in Taiwan teil. Sie sprach dort mit Hongkonger Gesetzgebern wie Charles Mok, Abgeordneten wie Hsu Yu-Jen, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Finanzaufsichtsbehörde Zheng Zhenmao sowie Anwälten wie Cai Yuling von Lici International Technology Law. Zu dieser Zeit war sie Mitgründerin und CIO eines digitalen Vermögensschutzfonds in New York.