HSBC erwägt eine groß angelegte Stellenkürzung, die etwa 20.000 Jobs betreffen könnte, was 10 % der weltweiten Belegschaft von 208.720 Mitarbeitern ausmacht. CEO Georges Elhedery setzt auf KI-Automatisierung, um die Back- und Middle-Office-Abteilungen zu verschlanken. Dieser große Umbau könnte ein mittelfristiger Plan von 3-5 Jahren sein.
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HSBC plant eine umfassende Restrukturierung. Laut Bloomberg, unter Berufung auf Insider, erwägt die größte europäische Bank, rund 20.000 Stellen abzubauen, fast 10 % der globalen Vollzeitbeschäftigten. Dies ist ein mittelfristiger Plan für 3-5 Jahre, der sich noch in der Evaluierungsphase befindet, ohne endgültige Entscheidung.
Der treibende Faktor ist CEO Georges Elhedery, der seit etwa 18 Monaten im Amt ist. Er fördert die KI-Automatisierung, um die am leichtesten automatisierbaren Rollen im Middle- und Back-Office durch Technologie zu ersetzen. Es geht nicht um den Abbau von Vertriebsmitarbeitern, sondern um jene, die Akten verwalten, Prozesse abwickeln und Berichte erstellen.
Genauer gesagt, die Positionen im Middle- und Back-Office der Bank umfassen hauptsächlich Risikomanagement, Compliance, Buchhaltung, Qualitätskontrolle sowie Abwicklung, Kontenverwaltung, Personal, Verwaltung und Recht.
Am stärksten betroffen sind Positionen, die keinen direkten Kundenkontakt haben. Besonders die globalen Servicezentren von HSBC, die für Transaktionsabwicklung, Compliance-Prüfungen und Datenverarbeitung zuständig sind, stehen im Fokus. Diese Bereiche sind ideal für KI-Übernahme, da sie repetitive Aufgaben umfassen.
Die Umsetzung erfolgt nicht nur durch direkte Entlassungen. Bloomberg berichtet, dass HSBC eine Multi-Strategie verfolgt: Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, ohne ersetzt zu werden, oder es kommt zu Stellenabbau durch Geschäftsveräußerungen oder -rückzüge, wodurch die Mitarbeiterzahl natürlich sinkt. Manche Mitarbeiter könnten keine Kündigung erhalten, aber ihre Position verschwindet still und heimlich.
HSBC hat bisher keine Stellungnahme zu Bloomberg abgegeben.