Beijing wirft "Wiedervereinigung im Austausch gegen Energie" auf, Taiwan: Hat sich bereits bei den USA und anderen Lieferanten positioniert, bereitet sich auf Energiereserven in den kommenden Monaten vor

ChainNewsAbmedia

Chinas Taiwan-Kommissionens Sprecher Chen Binhua erklärte kürzlich, dass Taiwan im Falle einer „friedlichen Vereinigung“ mit starker Unterstützung des Mutterlandes eine stabilere Energie- und Ressourcenversorgung erhalten könne. Diese Aussage wurde in einem sensiblen Zeitpunkt gemacht, als die Schifffahrt durch die Hormuzstraße blockiert war und die globale Energieversorgung angespannt ist. Sie wird von außen als strategisches Signal gesehen, das geopolitische und wirtschaftliche Sicherheitsinteressen verbindet.

Taiwan reagierte schnell und distanzierte sich deutlich. Der stellvertretende Minister für Wirtschaft, He Jincong, sagte im Parlament, dass die entsprechenden Behauptungen Pekings „unmöglich“ seien und bezeichnete sie als Teil einer kognitiven Kriegsführung. Die Regierung betonte, dass Taiwan bereits ein Backup-System und Sicherheitsreserven für Energiekrisen aufgebaut habe und durch vielfältige Beschaffungsquellen die Versorgung diversifiziere. Selbst bei einer Verschärfung der Lage im Nahen Osten seien bereits alternative Lieferanten, einschließlich der USA, vorab gesichert, um die Versorgung in den kommenden Monaten zu gewährleisten.

Bloomberg wies darauf hin, dass China, als größter Ölimporteur der Welt, die Brennstoffexporte vorübergehend gestoppt hat, um die inländische Versorgung zu sichern. Dies spiegelt wider, dass selbst ein Energieriese wie China unter Druck steht.

Präsident Lai: Taiwan setzt auf diversifizierte Energieimporte, erhöht ab Juni US-Importe

Der stellvertretende Wirtschaftsminister He Jincong betonte im Parlament, dass Pekings Behauptungen „selbstverständlich unmöglich“ seien und bezeichnete sie als Teil einer kognitiven Kriegsführung. Dies zeigt die Wachsamkeit der Regierung gegenüber Chinas langjährigem Druck durch politische und psychologische Maßnahmen. Taiwan hat bereits Sicherheitsreserven und Notfallmaßnahmen für die Energieversorgung eingerichtet und ist nicht auf das chinesische Energiesystem angewiesen.

Am 18. sagte Premier Lai Ching-te, dass die jüngsten Unruhen im Nahen Osten die nationale Energieversorgung beeinflussen könnten. Taiwan verfolgt eine diversifizierte Strategie bei Energieimporten. Die Regierung hat bereits im Mai die Umleitung alternativer Gasquellen gestartet und ab Juni die US-Gasimporte erhöht, um den inländischen Bedarf zu decken. Zudem hat die Regierung ein Stabilitätsprogramm für die Ölpreise gestartet, das 60 % der Preissteigerungen auffängt, um die Auswirkungen internationaler Schwankungen auf die Bevölkerung zu minimieren.

Bloomberg: China verbietet ebenfalls Brennstoffexporte

Bloomberg berichtete, dass Taiwan bei seiner Energieversorgung stark auf Importe angewiesen ist, wobei etwa ein Drittel des verflüssigten Erdgases aus Katar stammt und keine Energie aus China bezogen wird. Dies macht Pekings Argument, die Vereinigung durch Energie zu fördern, praktisch unwirksam. Im Vergleich dazu sind die globalen Lieferketten derzeit die dringlichere Variable. Mit den militärischen Aktionen der USA und Israels gegen den Iran werden wichtige Energiekorridore blockiert, und die Länder konkurrieren um alternative Ressourcen, was die Marktentwicklung insgesamt unsicher macht.

Besonders bemerkenswert ist, dass China, als größter Ölimporteur der Welt, kürzlich präventiv Maßnahmen ergriffen hat. Letzte Woche wurde der Brennstoffexport mindestens bis Ende März verboten, um mögliche Versorgungslücken im Inland zu verhindern. Diese Maßnahme hat auch die im letzten Jahr exportierten Brennstoffe im Wert von 22 Milliarden US-Dollar eingeschränkt.

Dieser Artikel mit dem Titel „Peking wirft ‚Vereinigung der beiden Seiten gegen Energie‘ vor, Taiwan: Bereits frühzeitig US- und andere Lieferanten gesichert, um die Energieversorgung der nächsten Monate zu sichern“ erschien zuerst bei ABMedia.

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