NYSE lockert Bitcoin ETF Optionsbeschränkungen auf! Schreib Regeln für institutionelle Geldflüsse um, großer Handlungsspielraum eröffnet sich

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USA hebt die Obergrenze für Krypto-ETF-Optionen vollständig auf 25.000 Kontrakte auf, wodurch das Marktsystem sich an traditionelle ETF-Produkte angleicht. Institutionelle Absicherungen und Strategieräume werden erheblich erweitert.

Der US-Krypto-ETF-Markt erlebt eine bedeutende regulatorische Lockerung. NYSE Arca und NYSE American haben offiziell bei der US-Börsenaufsicht SEC Regeländerungen eingereicht, um die langjährige Beschränkung der 25.000 Kontrakte für Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETF-Optionen aufzuheben. Die SEC hat die sofortige Wirksamkeit genehmigt.

Diese Anpassung bringt den Krypto-ETF-Derivatemarkt näher an die Standards traditioneller ETFs und eröffnet institutionellen Investoren flexiblere Absicherungs- und Strategieräume. Die Marktliquidität dürfte weiter steigen.

NYSE schließt sich der Lockerung an: Beschränkungen für Krypto-ETF-Optionen fallen weg

Laut Bundesanzeige haben NYSE Arca und NYSE American Regeländerungen eingereicht, um die ursprünglichen Beschränkungen von 25.000 Kontrakten für Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETF-Optionen aufzuheben. Die SEC hat die ursprünglich 30-tägige Prüfungsfrist ausgesetzt, sodass die neuen Regeln sofort nach Einreichung in Kraft treten.

Betroffen sind 11 führende Krypto-ETFs, darunter BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC), ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB) sowie Produkte von Grayscale und Bitwise für Bitcoin und Ethereum.

Neben der Aufhebung der Positionsobergrenze wurde auch die Beschränkung aufgehoben, diese Produkte nicht mit FLEX-Optionen handeln zu dürfen. Das ermöglicht Marktteilnehmern, individuelle Ausübungspreise und Fälligkeitsdaten festzulegen, was die Strategieflexibilität erhöht.

Vom vorsichtigen Testbetrieb zur vollständigen Öffnung: Marktreife treibt regulatorische Anpassungen

Im November 2024, bei der ersten Einführung von Krypto-ETF-Optionen, setzten die Regulierungsbehörden aus Risikomanagementgründen eine Obergrenze von 25.000 Kontrakten. Damals galt die Grenze als eher konservativ.

Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas wies darauf hin, dass bei den ersten Handelstagen von IBIT-Optionen trotz dieser Begrenzung eine nominale Exponierung von fast 1,9 Milliarden US-Dollar erreicht wurde, was die starke Marktnachfrage zeigt.

Andererseits äußerte sich Kbit-CEO Ed Tolson, dass die damalige offene Position von etwa 40 Milliarden US-Dollar bei Bitcoin-Futures und Perpetuals die Begrenzung nicht als zu streng erscheinen ließ. Im Vergleich zu anderen Produkten wie Gold- und Silber-ETFs wirkt die Regulierung für Krypto-ETFs jedoch inkonsistent.

Alle US-Börsen folgen dem Beispiel: Regulierungskonsistenz etabliert

NYSE ist nicht die erste Börse, die Maßnahmen ergreift. In diesem Jahr haben die wichtigsten US-Optionsbörsen schrittweise Lockerungen eingeleitet:

  • Nasdaq ISE und Nasdaq PHLX: Antrag im Januar
  • MIAX: im selben Monat nachgezogen
  • MEMX: im Februar
  • Cboe: im März

Mit dem Abschluss von NYSE Arca und NYSE American ist die letzte Hürde genommen. Alle bedeutenden US-Optionsbörsen haben die Beschränkungen entfernt, was die Marktregeln angleicht.

Die SEC erklärte, dass diese Änderungen keine neuen regulatorischen Probleme aufwerfen, da das gleiche System bereits bei anderen Börsen im Einsatz ist.

Positionsobergrenze wird zu einer dynamischen Mechanik: Maximal über 250.000 Kontrakte

Unter dem neuen System werden die Positionslimits für Krypto-ETF-Optionen an die bestehenden Rahmenbedingungen der jeweiligen Börsen angepasst. Sie werden je nach Handelsvolumen und Umlaufaktien dynamisch festgelegt.

Bei liquiden, großen ETFs kann die Obergrenze auf 250.000 Kontrakte oder mehr steigen, deutlich über der bisherigen festen Grenze, was den Handelsspielraum erheblich erweitert.

Vorteile für institutionelle Investoren: Absicherung und strukturierte Produkte auf dem nächsten Level

Diese Lockerung wirkt sich besonders stark auf institutionelle Investoren aus. Nach der Aufhebung der Positionsbeschränkungen können sie effektiv fortgeschrittene Strategien umsetzen, etwa:

  • Groß angelegte Absicherungen
  • Basis-Trade (Basis-Spread-Strategien)
  • Overlay-Strategien im Portfolio

Zudem ermöglicht die Öffnung der FLEX-Optionen die individuelle Gestaltung der Vertragsbedingungen, eine Funktion, die bereits bei traditionellen ETFs wie SPDR Gold Trust (GLD) und iShares Silver Trust (SLV) üblich ist.

Nächster Schritt: IBIT-Limit könnte auf 1 Million Kontrakte steigen

Besonders bemerkenswert ist, dass Nasdaq ISE derzeit einen weiteren, noch ambitionierteren Vorschlag vorantreibt, um die IBIT-Optionspositionsgrenze auf 1 Million Kontrakte anzuheben. Dieser Antrag befindet sich noch in der SEC-Prüfung und wurde bereits zum fünften Mal überarbeitet.

Sollte dieser Antrag genehmigt werden, nähert sich IBIT in Volumen und Flexibilität den größten Aktien-ETFs an und stärkt seine Marktposition.

Ausblick: Meinungsäußerungen bis Mitte April möglich

Die öffentliche Kommentierungsfrist für die NYSE-Anträge läuft bis zum 13. April. Mit der fortschreitenden regulatorischen Lockerung und dem Ausbau der Marktinfrastruktur schreitet der Markt für Krypto-ETF-Derivate rasch in die Reife.

Insgesamt symbolisiert diese regulatorische Lockerung das gestiegene Vertrauen der Aufsichtsbehörden in den Krypto-Markt und könnte den entscheidenden Wendepunkt für mehr institutionelle Gelder sein.

  • Dieser Artikel wurde mit Genehmigung von „Chain News“ übernommen
  • Originaltitel: „NYSE hebt Beschränkungen für Bitcoin- und Ethereum-ETF-Optionen vollständig auf! 25.000 Kontrakte Obergrenze aufgehoben, großer Spielraum für institutionelle Investoren“
  • Originalautor: Elponcho
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