Goldene Finanz berichtet, am 25. März, laut Financial Times, hat Iran eine Mitteilung an die Mitgliedsstaaten der International Maritime Organization versandt, in der steht, dass „nicht-feindliche Schiffe“ nach Abstimmung mit den iranischen Behörden durch den Persischen Golf passieren dürfen. In dem am Dienstag an die IMO-Mitgliedsstaaten verschickten Schreiben erklärt das iranische Außenministerium, dass Iran „die notwendigen und verhältnismäßigen Maßnahmen ergriffen hat, um zu verhindern, dass Aggressoren und ihre Unterstützer den Persischen Golf nutzen, um feindliche Aktionen gegen Iran voranzutreiben“. Derzeit sind etwa 3200 Schiffe im Persischen Golf gefangen, seit dem Ausbruch des Konflikts wurden mindestens 22 Schiffe von Iran angegriffen. Die IMO hat letzte Woche eine Dringlichkeitssitzung der Mitgliedsstaaten abgehalten, bei der Verhandlungen geführt werden, um eine humanitäre Passage zu schaffen, damit Schiffe, die dringend Nachschub benötigen, den Persischen Golf verlassen können. Jüngste Schiffstracking-Daten deuten darauf hin, dass Iran eine kleine Anzahl von Schiffen auf einer Route innerhalb seiner Hoheitsgewässer passieren lässt. Analysten sind der Ansicht, dass diese Route es den iranischen Behörden ermöglicht, die Schiffe vor der Freigabe zu identifizieren.