Laut einem Bericht von The Information plant SpaceX, diese Woche oder nächste Woche bei der SEC eine IPO-Prospekt einzureichen, mit einer Bewertung zwischen 1,5 Billionen und 1,75 Billionen US-Dollar. Wenn das Ziel von 75 Milliarden US-Dollar bei der Kapitalaufnahme erreicht wird, wäre dies der größte Börsengang der Menschheitsgeschichte.
(Frühere Zusammenfassung: Elon Musk hat das größte Hindernis für den SpaceX-IPO aus dem Weg geräumt, indem er eine Einigung mit der SEC erzielt und eine Strafe von 120 Millionen Euro bei der EU bezahlt hat: Ich liebe Huang Renxun, kaufe weiterhin Nvidia-Chips auf)
(Hintergrund: OpenAI kündigt die Schließung der Sora App an, Disney scheitert bei einer 1-Milliarde-Dollar-Kooperation: Soziale Plattform scheitert komplett)
Laut The Information plant SpaceX, möglicherweise noch diese Woche oder nächste Woche, bei der US-Börsenaufsicht SEC eine IPO-Prospekt einzureichen, um das Vorhaben mit einer Bewertung von 1,5 bis 1,75 Billionen US-Dollar offiziell zu starten. Bloomberg und Reuters haben die Meldung ebenfalls bestätigt.
Die Lead-Investoren sind ebenfalls nicht zu unterschätzen: Bank of America, Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley – die vier großen Investmentbanken stehen hinter dem Vorhaben, das für Juni 2026 geplant ist.
Wenn man die 1,75 Billionen US-Dollar Bewertung aufschlüsselt, steht im Mittelpunkt Starlink. Obwohl SpaceX auch im Raketenstartgeschäft tätig ist, wird Starlink vom Markt als Haupteinnahmequelle gesehen. Mit dem Ausbau des Low-Earth-Orbit-Satellitennetzes hat Starlink die Fähigkeit, skalierbare Dienste anzubieten.
Ende 2025 wird Starlink weltweit 9,2 Millionen aktive Nutzer haben, doppelt so viele wie vor 15 Monaten, und der Jahresumsatz wird 10 Milliarden US-Dollar übersteigen. Analysten prognostizieren für 2026 einen Bereich von 15,9 bis 24 Milliarden US-Dollar.
Dieses Mal entscheidet sich SpaceX für einen Gesamt-IPO, ohne Starlink aufzuteilen. Diese Entscheidung ist bemerkenswert: Die einheitliche Struktur bedeutet, dass das margenstarke Satellitengeschäft mit den kapitalintensiven Schwerlaststarts verbunden bleibt. Investoren erhalten somit ein hybrides Unternehmen, kein reines Wachstumsunternehmen mit hohem Multiplikator.
Wie hoch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) die Börse bereit ist zu gewähren, hängt davon ab, wie schnell Starlink die Kosten für die Startgeschäfte weiter senken kann.
Die Fundamentaldaten für den IPO von SpaceX sind solide: Nutzerwachstum bei Starlink, 10 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz, Unterstützung durch die vier großen Investmentbanken. Doch die Bewertung von 1,75 Billionen US-Dollar setzt die Annahme voraus, dass Starlink weiterhin schnell wächst, Musks politische Beziehungen laufend Aufträge mit sich bringen, und die Kosten für Starts wie erwartet sinken.
Ob diese drei Annahmen gleichzeitig eintreten, bleibt abzuwarten.