Die beiden US-Parteien bringen ein Gesetz ein, um „Insiderhandel in Prognosemärkten“ zu verhindern, mit Geldstrafen von bis zu dem Doppelten des erzielten Gewinns

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Am 26. März haben Abgeordnete beider Parteien in den USA gemeinsam den „Public Integrity in Financial Prediction Markets Act von 2026“ eingebracht, der dem 119. Kongress im zweiten Sitzungszeitraum vorgelegt wurde. Das Gesetz zielt darauf ab, Regierungsbeamten zu verbieten, nicht öffentliche Insiderinformationen zu nutzen, um auf Vorhersagemarktkontrakte zu wetten, und sieht eine Geldbuße von bis zu dem doppelten Gewinn vor, sowie die Verpflichtung für Beamte, alle Wetten über 250 US-Dollar innerhalb von 30 Tagen zu melden, wobei die Regelung Präsident, Vizepräsident, alle Kongressabgeordneten und politische Ernannte umfasst.

Breiter Anwendungsbereich des Gesetzes und neue Definition von „Insiderinformationen“

金融預測市場公共誠信法案 (Quelle: John Curtis)

Der „Public Integrity in Financial Prediction Markets Act von 2026“ legt einen breiten Anwendungsbereich fest:

Exekutive: Präsident, Vizepräsident der USA sowie Mitarbeiter von Exekutivbehörden oder unabhängigen Regulierungsbehörden

Legislative: Alle Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses

Politische Ernannte: Alle Personen in politischen Positionen, die vom Präsidenten ernannt wurden

Das Gesetz definiert auch „Insiderinformationen“ klar: Alle „nicht öffentlichen Informationen, die ein rationaler Investor für wichtig erachtet, um Entscheidungen in Bezug auf Vorhersagemarktkontrakte zu treffen“, fallen unter dieses Gesetz, dessen Definition breiter ist als der Standard für Insiderhandel im traditionellen Wertpapiergesetz, was bedeutet, dass selbst nicht-typische Regierungsinformationen unter das Gesetz fallen könnten.

Meldemechanismus und Bußgeldregelung: 250 US-Dollar Schwelle und doppelte Gewinnstrafe

Das Gesetz legt spezifische Bestimmungen für Meldung und Strafen fest. Jeder Regierungsbeamte, der mehr als 250 US-Dollar auf Vorhersagemärkte wettet, muss innerhalb von 30 Tagen eine Meldung an das Office of Government Ethics einreichen, die Informationen über die Anzahl der gekauften Kontrakte, den Preis der Kontrakte, Datum und Uhrzeit der Transaktion, den Namen des Kontrakts, die Position des Kontrakts, den Namen der verwendeten Handelsplattform sowie die Gewinn- und Verlustsituation der Transaktion umfasst.

Verstöße werden mit einer zivilrechtlichen Geldbuße von 500 US-Dollar oder dem doppelten Gewinn aus dem Vorhersagemarktkontrakt, je nachdem, was höher ist, geahndet. Diese „doppelte Gewinn“-Strafe soll den Anreiz zur Nutzung von Informationen aus öffentlichen Ämtern zu finanziellen Zwecken grundlegend beseitigen.

Senator Slotkin erklärte in einer Stellungnahme zum Gesetz: „Niemand sollte Informationen und Kenntnisse, die er aus seinem öffentlichen Amt erhält, zu seinem eigenen Vorteil nutzen, das ist absolut nicht zulässig. Dieses Gesetz ist ein wichtiger erster Schritt zur Schaffung von vernünftigen Regeln für Vorhersagemärkte, mit einem echten Abschreckungswert, um sicherzustellen, dass diejenigen, die gegen die Vorschriften verstoßen, mit echten Konsequenzen rechnen müssen.“

Legislative Kontext: Die Dichte der Gesetzgebung dieser Woche deutet auf eine Tendenz zur Verschärfung der Regulierung hin

Dieser Fall ist der zweite Gesetzesvorschlag dieser Woche, der sich mit dem Problem des Insiderhandels auf Vorhersagemärkten befasst. Am Dienstag haben die Abgeordneten Adrian Smith und Nikki Budzinski den „PREDICT Act“ eingebracht, der sich hauptsächlich auf Wetten zu politischen Ereignissen, politischen Entscheidungen und Regierungsaktionen konzentriert; der „Public Integrity Act“ vom Donnerstag erweitert den Anwendungsbereich mit einer breiten Definition von „Insiderinformationen“ und legt spezifischere Melde- und Bußgeldstandards fest.

Die dichte Einführung dieser beiden Gesetze ist ein konkreter Ausdruck des zunehmenden regulatorischen Interesses auf Bundes- und Landesebene an Vorhersagemärkten in den USA. Hauptplattformen wie Kalshi und Polymarket haben ebenfalls proaktiv interne Regeln verschärft, um Wetten von politischen Kandidaten und professionellen Athleten auf ihren Plattformen einzuschränken, was zeigt, dass die Branche aktiv an Selbstregulierungsanpassungen arbeitet, um den regulatorischen Erwartungen gerecht zu werden.

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Verbote des „Public Integrity in Financial Prediction Markets Act von 2026“?

Das Gesetz verbietet es dem Präsidenten, Vizepräsidenten, Kongressabgeordneten, politischen Ernannten und Mitarbeitern von Exekutivbehörden, Informationen, die „nicht öffentlich und für rationale Investoren wichtig sind“, für Wetten auf Vorhersagemarktkontrakte zu nutzen. Die Definition von Insiderinformationen ist breiter als im traditionellen Wertpapiergesetz und umfasst nicht-öffentliche Informationen im Entscheidungsprozess der Regierung.

Was sind die Hauptunterschiede zwischen diesem Gesetz und dem am Dienstag eingebrachten „PREDICT Act“?

Der „PREDICT Act“ konzentriert sich speziell auf Vorhersagemarktwetten in Bezug auf politische Ereignisse, politische Entscheidungen und Regierungsaktionen; der „Public Integrity Act“ verwendet eine breitere Definition von „Insiderinformationen“ und hat gleichzeitig spezifische Meldepflichten (Meldung von Wetten über 250 US-Dollar innerhalb von 30 Tagen) und klare Bußgeldstandards (maximal doppelter Gewinn), was den regulatorischen Rahmen umfassender macht.

Welche Inhalte müssen Regierungsbeamte melden, und welche Konsequenzen drohen bei Verstößen?

Vorhersagemarktwetten über 250 US-Dollar müssen innerhalb von 30 Tagen an das Office of Government Ethics gemeldet werden, einschließlich der Anzahl der Kontrakte, des Preises, des Namens der Plattform und der Gewinn- und Verlustsituation. Wer gegen die Meldepflicht verstößt oder unzulässig wettet, muss mit einer Geldbuße von 500 US-Dollar oder dem doppelten Gewinn rechnen, je nachdem, was höher ist.

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