Chainalysis führt „Blockchain-Intelligenz-Agenten“ ein, die anhand von Millionen Ermittlungen trainiert wurden
Chainalysis hat neue automatische Bots vorgestellt, die als „blockchain intelligence agents“ bezeichnet werden. Sie sollen Ermittlungen mithilfe eines riesigen, unternehmenseigenen Datensatzes unterstützen, den das Unternehmen im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt gesammelt hat.
Laut Chainalysis wurden diese Bots auf dem umfangreichen, unternehmenseigenen Datenbestand des Unternehmens trainiert, der aus mehr als 10 Jahren Tätigkeit in der Branche aufgebaut wurde. Diese Datenquelle umfasst Millionen von Ermittlungen, sodass das System Informationen im Zusammenhang mit Aktivitäten auf der Blockchain tiefergehend verarbeiten und analysieren kann.
Chainalysis zufolge wurden blockchain intelligence agents entwickelt, um Nutzer bei der Analyse von Daten zu unterstützen und daraus Informationen für Ermittlungen abzuleiten. Anders gesagt: Es handelt sich um automatische Assistenten, die dabei helfen können, komplexe Aufgaben im Zusammenhang mit On-Chain-Geldflüssen, Wallet-Adressen und den Verbindungen zwischen den Entitäten auf der Blockchain zu bearbeiten.
Besonders hervorzuheben ist die Datenbasis, über die Chainalysis verfügt. Da sie über lange Zeit aufgebaut wurde, besitzt die Datenlage des Unternehmens eine hohe Tiefe und Spezialisierung. Das ermöglicht es den Bots, auf Grundlage realer Informationsgrundlagen trainiert zu werden, statt sich nur auf öffentliche Daten zu stützen. Dies ist ein Faktor, der dazu beitragen kann, die Genauigkeit und den Nutzen in Ermittlungsanalysen zur Blockchain zu verbessern.