Samsung Electronics’ Auftragsfertigungssparte 4-nm-Prozessausbeute hat in letzter Zeit die Marke von 80% überschritten. Damit ist sie offiziell auf den Branchenstandard für „ausgereifte Prozesse“ gelangt, und das technische Reifegradniveau reicht aus, um mit dem globalen Foundry-Champion TSMC gleichzuziehen. Mit dem Sprung der Ausbeute kommen nun fortlaufend Aufträge internationaler Großkonzerne wie Groq, IBM und Baidu herein. Die Markterwartung ist, dass die Foundry-Sparte von Samsung spätestens in der zweiten Hälfte dieses Jahres in die Gewinnzone zurückkehrt.
Samsung 4-nm-Ausbeute über 80%, ausgereifter Prozess ist offiziell etabliert
Wie die Seoul Economic Daily am 29. berichtet, hat Samsungs Wafer-Foundry-4-nm-Prozessausbeute in letzter Zeit die 80%-Marke überschritten. Seit dem offiziellen Serienanlauf im Jahr 2021 hat Samsung reichlich Erfahrung in der Fertigungstechnologie gesammelt und zieht die Ausbeute schließlich auf ein weltweites Spitzenniveau.
Brancheninsider zufolge gilt eine 80%-Ausbeute in der Branche allgemein als Standard für ausgereifte Prozesse. Das bedeutet, dass Samsungs 4-nm-Technologie hinsichtlich Stabilität in der Serienfertigung bereits die Fähigkeit besitzt, TSMC direkt herauszufordern, und auch die Bewertung der Außenwelt hinsichtlich der technischen Vollständigkeit dürfte deutlich steigen.
Dahinter steckt eine gezielte strategische Entscheidung von Samsung, die bewusst getroffen wurde. Letztes Jahr kündigte Samsung an, den Serienanlauf für den 1,4-nm-Prozess um zwei Jahre zu verschieben – von dem ursprünglich geplanten Jahr 2027 auf 2029. Die Ressourcen wurden vollständig auf die Optimierung des 2-nm-Prozesses und bestehender Prozessknoten sowie auf Ausbeuteverbesserungen konzentriert. Damals wurde dies von außen als Rückstand gesehen; heute scheint es genau der entscheidende Schritt gewesen zu sein, mit dem Samsung Stabilität in der Serienfertigung gegen das Vertrauen der Kunden eintauschte.
(TSMC „Sprint bei 1 nm“ trifft auf Samsung „Absicherung bei 2 nm“, zwei Foundry-Stärken gehen auseinander)
Internationale Großkonzerne reißen Aufträge an sich an, KI-Chip-Kunden gehen umfassend auf
Auch die Auftragswirkung hat sich mit der ausgereiften Ausbeute deutlich ausgeweitet. Groq, die KI-Chip-Startup, die Ende letzten Jahres von Nvidia (Nvidia) übernommen wurde, hat sämtliche unternehmenseigenen Sprachprozessoren (LPU) vollständig zur Produktion bei Samsungs 4-nm-Prozess vergeben. Die Kooperationsbeziehung wurde von der ersten Generation des LPU (LP1), die vor drei Jahren begann, bis zum aktuellsten Modell LP3 in diesem Jahr fortgesetzt, und das gegenseitige Vertrauen ist sehr groß.
Neben Groq setzen auch der US-Technologieriese IBM, der spezialisierte Hersteller von Automotive-Chips Ambarella, der chinesische Internetgigant Baidu sowie der Mining-Ausrüstungshersteller Faraday auf Samsungs 4-nm-Fertigungstechnologie. Auch die in Korea ansässigen KI-Chip-Design-Startups Rebellions und FuriosaAI nutzen die Samsung-4-nm-Plattform (. Sie beschleunigen damit aktiv die Entwicklung ihrer Produkte.
Foundry und Speicher kooperieren mit voller Kraft, HBM4-Nutzen wächst weiter
Die Stärkung der Foundry-Sparte von Samsung bringt auch frisches Konkurrenzpotenzial in die Speicherabteilung. Samsungs Foundry-Sparte ist derzeit exklusiv dafür zuständig, die „Base Die )Grundchips(“ für den sechsten HBM4-Hochbandbreitenspeicher zu produzieren, und Samsung Electronics hat bereits weltweit als erstes HBM4 in die Massenproduktion gebracht.
Die Synergieeffekte zwischen den beiden Sparten sichern nicht nur Samsungs führende Position im Markt für KI-Speicher ab, sondern stärken auch weiter die Fähigkeit zur vertikalen Integration der gesamten Lieferkette.
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Nicht-Speicher-Geschäft dürfte in der zweiten Jahreshälfte schneller von Verlust zu Gewinn drehen, Einnahmen aus HBM4 bis zu 30 Billionen Won
Im Hinblick auf die Finanzprognose sagen mehrere Branchenkenner voraus, dass Samsungs Nicht-Speicher-Geschäft – einschließlich der Foundry- und System-LSI-Sparte – spätestens in der zweiten Hälfte dieses Jahres wieder in die Gewinnzone zurückkehren könnte. Der Zeitpunkt liegt damit deutlich früher als ursprünglich erwartet.
Durch HBM4-angetrieben, sind die Versorgungs-/Lieferpreise für 12-Zoll-Wafer im Vergleich zum früheren Niveau um mehr als 50% gestiegen und haben die Marke von 30.000.000 Won pro Wafer )ca. 600.000 NT-Dollar überschritten. Brancheninsider weisen außerdem darauf hin, dass die jährlichen Einnahmen von Samsung im Zusammenhang mit HBM4 voraussichtlich 30 Billionen Won übertreffen könnten und damit zu einem wichtigen Motor für die Verbesserung der Gesamtgewinne wird.
Dieser Artikel „Samsungs 4-nm-Foundry-Ausbeute überschreitet die 80%-Marke und tritt TSMC frühestmöglich positiv gegenüber“, ist erstmals auf der Ketten-Newsseite ABMedia erschienen.
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