Vitalik präsentiert einen neuen Plan für Ethereum: Einführung von "teilweise zustandslosen Nodes", Skalierung und Schutz der Dezentralisierung.

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Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik, hat einen neuen Skalierungsantrag veröffentlicht, der versucht, die Skalierbarkeit von Layer-1 durch “teilweise zustandslose Nodes” und eine Reihe kurzfristiger Maßnahmen zu erhöhen, während die Dezentralisierung und Vertrauenswürdigkeit des Node-Betriebs erhalten bleibt.

L1 Skalierungsdilemma: Erhöhung des Gaslimits, aber keine Opferung der Node-Betrieb

Das Ethereum-Hauptnetz (Layer-1) hat eine begrenzte Anzahl von Transaktionen, die pro Sekunde verarbeitet werden können, was zu einem großen Engpass für die Skalierung von Anwendungen wird. Um die Verarbeitungskapazität zu erhöhen, ist eine gängige Methode, das Gaslimit von L1 zu erhöhen (d.h. die maximale Rechenleistung, die in einem Block untergebracht werden kann). Vitalik weist jedoch darauf hin, dass die Gemeinschaft Bedenken gegenüber dieser Methode hat; die häufigste Kritik ist, dass dies die Ausführung vollständiger Knoten erschwert und somit die Dezentralisierung und Sicherheit des gesamten Netzwerks verringert.

Vitalik sagte: “Die Ausführung eines vollständigen Knotens ist wichtig, da sie den Nutzern eine ‘vertrauenslose, zensurresistente und datenschutzorientierte’ Möglichkeit bietet, auf die Blockchain zuzugreifen.”

(Was ist das Gaslimit? Vitalik kündigte an: Ethereum wird 2026 das Gaslimit erheblich erhöhen, mit dem Ziel, die Dezentralisierung nicht zu opfern)

Kurzfristige Strategie: Drei Vorschläge zur Verkleinerung der Nodes

Um das Gaslimit zu erhöhen, ohne die Betriebsfähigkeit der Nodes zu opfern, hat Vitalik drei kurzfristige prioritäre Lösungen vorgeschlagen:

Implementierung von EIP-4444: Dieser Vorschlag sieht vor, dass Nodes maximal 36 Tage historische Daten speichern müssen, was den Speicherbedarf erheblich reduzieren kann. Aktuell benötigt ein vollständiger Node etwa 1 TB Statusdaten und 500 GB historische Daten, EIP-4444 wird diese Last erheblich verringern.

Ein dezentrales Historienspeichersystem aufbauen: Alte Daten durch ein externes verteiltes Datennetzwerk speichern, sodass die Knoten nicht selbst speichern müssen.

Anpassung der Gaspreisstruktur: Die “Speicherung”-Kosten erhöhen und die “Ausführungs”-Kosten senken, um Entwickler zu ermutigen, das Design von Smart Contracts zu optimieren und den Speicherdruck zu reduzieren.

Mittelfristige Strategie: “Statusloser Nachweis” zur weiteren Vereinfachung der Node-Datenanforderungen

Vitalik hat die “stateless verification (zustandslose Verifizierung)” als mittelfristige technische Route aufgeführt. Diese Technologie ermöglicht es Knoten, Blöcke zu validieren, ohne den vollständigen Merkle-Zweig (eine Struktur zur Datenverifizierung) speichern zu müssen, was die Speichermenge um schätzungsweise 50 % reduzieren könnte und die Zugangsschwelle für Knoten weiter senkt.

Diese Art der Validierung legt auch die Grundlage für die zukünftige zkEVM (Zero-Knowledge Virtual Machine) und die Modularisierung von Blockchains.

Innovatives Konzept vorgestellt: “teilweise zustandslose Nodes” könnten das Gaslimit um das 100-fache erhöhen.

Vitalik hat in diesem Blueprint erstmals das Konzept der “Partially Stateless Nodes (Teilweise zustandslose Knoten)” vorgestellt. Er erklärte, dass diese Knoten zustandslose Validierung mit Technologien wie zkEVM kombinieren, ohne vollständige On-Chain-Zustandsdaten speichern zu müssen, sondern nur ausgewählte Teilbereiche speichern, um Validierungs- und Abfragefunktionen bereitzustellen.

Dies bedeutet, dass ein Node auch dann in der Lage ist, Transaktionen zu verarbeiten und Blockdaten abzufragen, wenn er nicht alle Daten speichert. Wenn solche Nodes weit verbreitet sind, besteht das Potenzial, das Gaslimit von L1 um das 10- bis 100-Fache zu erhöhen.

Den Weg für zukünftige Ethereum-Upgrades ebnen

Die von Vitalik vorgeschlagene neue technische Blaupause zielt darauf ab, das Dilemma zwischen der Skalierung von Blockchains und der Betrieblichkeit von Knoten zu lösen. Er betont, dass die Senkung der Eintrittsbarrieren für vollständige Knoten durch technologische Innovationen das Gleichgewicht zwischen Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit von Ethereum weiter festigen und den Weg für zukünftige großflächige Anwendungen ebnen kann.

Dieser Artikel von Vitalik enthüllt den neuen Plan für Ethereum: Einführung von “partiellen zustandslosen Knoten”, um die Skalierung zu verbessern und gleichzeitig die Dezentralisierung zu schützen. Er erschien erstmals auf Chain News ABMedia.

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