Theo Odaily, die Zusammenfassung der Ansichten bei der Geldpolitik-Sitzung der Bank of Japan am 29.12. zeigt zunehmend deutlichere Diskussionen über eine vorsichtige Straffung der Geldpolitik. Ein Ratsmitglied war der Ansicht, dass die Zentralbank in regelmäßigen Abständen, möglicherweise alle paar Monate, eine Zinserhöhung in einem bestimmten Zeitraum in Erwägung ziehen sollte. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Geldpolitik kontrolliert und vorhersehbar zu normalisieren und gleichzeitig die Reaktionen der Wirtschaft und der Inflation genau zu beobachten.
Dieses Mitglied betonte, dass selbst wenn der Leitzins auf 0,75% erhöht wird, die realen Zinsen in Japan nach Inflationsanpassung weiterhin tief negativ bleiben. Dies deutet darauf hin, dass die Zinserhöhungen keine starke Straffung darstellen, sondern vor allem ein Schritt zur Minderung der übermäßigen Lockerungspolitik sind und die langfristigen Risiken für die finanzielle Stabilität widerspiegeln.