Der Kampf um den Vorsitz der Fed spitzt sich zu: Hassett verliert den Spitzenplatz, da Trumps Entscheidung näher rückt

Moon5labs

Der Wettlauf um die Führung der US-Notenbank wird immer wettbewerbsintensiver. Laut den neuesten marktbezogenen Prognosen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kevin Hassett der nächste Vorsitzende der Federal Reserve wird, unter 50 % gefallen. Der Rückgang spiegelt zunehmende Unsicherheit und wachsende Konkurrenz wider, da Präsident Donald Trump eine endgültige Entscheidung nähert. Gleichzeitig beobachten die Märkte die bevorstehende Sitzung der Fed genau. Die vorherrschende Erwartung ist, dass die Zinssätze unverändert bleiben, obwohl die Spekulationen über die zukünftige Richtung der Geldpolitik weiterhin zunehmen.

Konkurrenten nähern sich, da Hassett nicht mehr die klare Wahl ist Aktuelle Daten aus Prognosemärkten zeigen, dass der frühere Favorit an Momentum verliert. Während Hassett Anfang Dezember weithin als wahrscheinlichster Kandidat galt, hat sich sein Vorsprung seitdem erheblich verringert. Andere Anwärter—vor allem Kevin Warsh und Christopher Waller—ziehen verstärkt die Aufmerksamkeit von Händlern und Analysten auf sich. Obwohl Hassett öffentlich erklärt hat, dass er bereit ist, die Rolle zu übernehmen, hat sich die Marktstimmung verschoben. Warsh hat in den letzten Wochen an Zugkraft gewonnen, während Waller weiterhin als eine stabile, glaubwürdige Option gilt. Ein weniger wahrscheinlicher, aber dennoch diskutierter Kandidat ist Rick Rieder, dessen Chancen niedrig bleiben, aber nicht vernachlässigbar sind.

Wie viel Einfluss könnte Trump ausüben? Der Auswahlprozess hat sich zunehmend politisiert. Kürzliche Diskussionen mit Anthony Scaramucci und Mike Novogratz hoben Trumps Ansichten zu Zinssätzen und Geldpolitik hervor. Beide deuteten an, dass Trump Kandidaten unter Druck setzen könnte, deutlich niedrigere Zinsen zu favorisieren, um seine breiteren wirtschaftlichen Ziele zu unterstützen. Scaramucci deutete an, dass Trump während der Kandidatengespräche Zinssätze von bis zu 1 % bevorzugen könnte—ein Ansatz, der eine bedeutende Richtungsänderung in der Politik darstellen würde. Ähnliche Ansichten wurden von Stephen Miran geäußert, der argumentierte, dass weitere Zinssenkungen der USA helfen könnten, eine Rezession zu vermeiden. Gemeinsam haben diese Perspektiven die Erwartungen genährt, dass der nächste Fed-Vorsitzende eine eher dovishe Haltung einnehmen könnte. Gleichzeitig haben sie die Sorgen über inflationsbedingte Risiken und die Möglichkeit erhöht, dass politische Überlegungen einen beispiellosen Einfluss auf die Zentralbank ausüben könnten.

Wird die Fed im Januar die Zinsen senken? Trotz zunehmenden politischen Drucks bleiben die Markterwartungen relativ konservativ. Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass nur etwa 14 % der Händler glauben, dass die Fed im Januar die Zinsen senken wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung um 25 Basispunkte—entweder nach oben oder unten—scheint gering, während die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen unverändert bleiben, dominiert. Die Chance auf eine aggressivere Senkung um 50 Basispunkte liegt bei etwa 1 %, und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist vernachlässigbar. Dennoch deutet die zunehmende Debatte über die Fed-Vorsitzendenwahl auf die Möglichkeit einer bedeutenderen politischen Anpassung in der zweiten Jahreshälfte hin.

Der Wettkampf um den wichtigsten Posten bei der Fed bleibt offen. Sinkende Chancen für Kevin Hassett, zunehmender politischer Druck und vorsichtige Markterwartungen haben ein Umfeld geschaffen, in dem jedes neue Signal genau beobachtet und schnell auf den Finanzmärkten reflektiert wird.

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