Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC prüft derzeit einen Antrag auf Zulassung von FLEX-Aktienoptionen auf den BlackRock Bitcoin-ETF (IBIT). Laut einem am 2. Dezember eingereichten Dokument beantragt die BOX-Börse eine Regeländerung, die den Handel mit FLEX-IBIT-Optionen ermöglichen würde, und ersucht die SEC um einen Verzicht auf die 30-tägige Verzögerungsfrist zur Umsetzung, um die Interessen der Anleger und den fairen Wettbewerb der Börsen zu schützen. Auch Nasdaq PHLX und Nasdaq ISE haben ähnliche Vorschläge eingereicht, wobei die Nasdaq ISE bereits als erste Börse die Genehmigung erhalten hat, Optionen auf IBIT zu listen.
Die Einführung von FLEX-IBIT-Optionen soll Marktteilnehmern helfen, das Volatilitätsrisiko des BlackRock Bitcoin-ETFs effektiver zu steuern, die Liquidität zu erhöhen und das Kontrahentenrisiko zu senken. Darüber hinaus wartet BlackRock auf die Genehmigung des iShares Bitcoin Advantage Yield ETF (ETHA), der Investoren Erträge aus Bitcoin-bezogenen Strategien bieten soll. Im Gegensatz zu IBIT, das nur den Kassakurs von Bitcoin abbildet, können ertragsorientierte Anleger mit diesem ETF stabilere Renditen erzielen. Die SEC wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 über die Zulassung der Optionen und ETFs von IBIT und ETHA entscheiden.
Am Markt stieg der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um fast 8 % und notiert aktuell bei etwa 93.243 US-Dollar, mit einem Tagestief von 86.404 US-Dollar und einem Tageshoch von 93.542 US-Dollar. Das Handelsvolumen ist im Jahresvergleich um 10 % gestiegen. Der jüngste Preisanstieg wurde von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter das Listing des BlackRock Bitcoin-ETFs und anderer Krypto-Fonds durch Vanguard, Liquiditätszuflüsse nach dem Ende der quantitativen Straffung der US-Notenbank sowie die gestiegenen Erwartungen an eine Zinssenkung im Dezember.
Auch die Aktivität am Derivatemarkt hat deutlich zugenommen. CoinGlass-Daten zeigen, dass das gesamte offene Interesse an Bitcoin-Futures in den letzten 24 Stunden um 6 % gestiegen ist; das offene Interesse an Bitcoin-Futures an der CME und den führenden Börsen stieg in den letzten 4 Stunden jeweils um mehr als 1,8 % bzw. 2,77 %. Sollte die FLEX-Option genehmigt werden, würde dies das Angebot an ETF-Derivateinstrumenten weiter ausbauen, die Risikomanagement-Fähigkeiten institutioneller Anleger stärken und potenziell einen positiven Einfluss auf die Marktliquidität haben.
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Der wichtigste Treiber dieser Marktauffälligkeit ist die lokale Zwangsliquidation in einem Umfeld mit starkem Leverage im Derivatemarkt. Die vorliegenden Daten zeigen, dass das Open Interest von BTC-Perpetuals stets auf einem hohen Niveau läuft, sich der Markthebel aufbaut und im Zeitfenster der Auffälligkeit der Leverage der Long-Positionen passiv abgebaut wird. Das löst eine Liquidationskette aus und führt dazu, dass der Spot-Preis passiv nach unten gedrückt wird. Die ETF-Mittelflüsse bleiben neutral und stehen im Gegensatz zu den Nettoabflüssen großer On-Chain-Mittel, was weiter bestätigt, dass der Kursrückgang in dieser Phase vor allem durch die im Derivatemarkt freigesetzte inhärente Risikoentladung dominiert wird。
Darüber hinaus zeigen Daten auf Tagesebene, dass große Adressen (\u003e$10M) weiterhin Nettoabflüsse verzeichnen; die Gesamtsumme erreicht -12,987.03 BTC. Das hätte den Preis eigentlich stützen sollen, jedoch wurde während der Phase der Auffälligkeit noch kein massiver konzentrierter Verkauf oder ein sprunghafter Anstieg der On-Chain-Aktivität beobachtet. Auf der Ebene der ETFs gibt es keine größeren Auffälligkeiten bei den Mittelflüssen der gängigen ETFs, was darauf hindeutet, dass bei institutionellen Akteuren kein trendmäßiger Verkauf aufgetreten ist. Der Spot- und der Derivatemarkt-Tradevolumen bleiben auf einem hohen Niveau; die Positionsstruktur einiger führender Plattformen ist stark konzentriert. Durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren wird die Wirkung der lokalen Zwangsliquidation verstärkt und schließlich in den Spot-Markt weitergetragen。
Derzeit befindet sich der Markt noch in einer Phase intensiver Hebel-Nutzung; es ist Vorsicht geboten, da eine zukünftige Verstärkung der Volatilität neuen Druck durch Liquidationen auslösen könnte. Besonders zu beobachten sind Kennzahlen wie die Netto-Zuflüsse und -Abflüsse von BTC an den Börsen, Minuten-zeitliche Transfers großer Beträge, das Open Interest im Derivatemarkt, die Finanzierungssätze sowie das Liquidationsvolumen. Sobald es auf der Derivate- oder ETF-Seite zu einem Mittelfluss-Bruch kommt, besteht das Risiko eines systemischen Rückgangs. Das Risiko einer kurzfristig starken Kursvolatilität ist besonders ausgeprägt; Anleger sollten die nachfolgenden Marktdaten und On-Chain-Entwicklungen genau im Blick behalten.
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