BlockBeats berichtet, dass laut dem FOX-Business-Journalisten Charles Gasparino Insider aus der Wall Street und der US-Wirtschaft einen letzten Versuch unternehmen, Trump vor der Ernennung von Kevin Hassett zum Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed) zu warnen. Das Hauptargument aus Wall Street und Wirtschaft lautet, dass Hassett aufgrund seiner politischen Tätigkeit (Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats der USA) und seiner bisherigen Erfahrungen sowohl innerhalb der Fed als auch auf den Märkten an Glaubwürdigkeit mangele, während die Märkte eine unabhängige Notenbank fordern. Die Ernennung Hassetts würde zu einem Anstieg der langfristigen Zinssätze führen und die Fed ins Chaos stürzen. Sollte es Hassett gelingen, unter hartnäckigem Inflationsdruck durch eine gespaltene Abstimmung die kurzfristigen Zinssätze (wie von Trump gewünscht) zu senken, würde dies als politische Einflussnahme gewertet und Inflation auslösen. Hypotheken- und Verbraucherkreditzinsen orientieren sich an den 10-jährigen Staatsanleihen. Sollten diese aufgrund von Inflationssorgen stark steigen, könnte dies kurz vor den Zwischenwahlen zu einer wirtschaftlichen Abkühlung führen. Natürlich könnte Trump all dies ignorieren und seinen eigenen Weg gehen. Weitere potenzielle Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank sind Kevin Warsh und der Fed-Gouverneur Christopher Waller.