60% der US-Banken investieren heimlich in Bitcoin! Nach jahrelanger Ablehnung wenden sie sich nun kollektiv Insider-Informationen zu

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Laut River-Daten befinden sich bei den 25 größten Banken in den USA derzeit fast 60 % in einer Phase des direkten Verkaufs, der Verwahrung oder der Beratung zu Bitcoin. Diese Zahl markiert einen historischen Wandel in der Haltung der US-Banken, da diese Institutionen Bitcoin über Jahre hinweg als riskante Anlageklasse betrachtet haben, die man meiden sollte – aus Gründen wie Kapitalregeln, Verwahrungsfragen und Reputationsrisiken.

Vom öffentlichen Dementi bis zur stillen Strategie: Die Entwicklung der Haltung

美國銀行比特幣佈局

(Quelle: River)

Seit Jahren betrachten US-Banken Bitcoin als eine Sache, die man am besten aus der Ferne beobachtet. Die Vermögenswerte existieren auf professionellen Börsen und Handels-Apps, sind jedoch aufgrund von Kapitalregeln, Verwahrungsfragen und Reputationsrisiken vom Kernbanksystem isoliert. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, hat Bitcoin mehrfach als „Betrug“ bezeichnet, Goldman Sachs hat 2018 sein Krypto-OTC-Handelsprogramm aufgegeben, und Wells Fargo verbietet klar die Empfehlung jeglicher Krypto-bezogener Produkte durch Berater.

Doch diese Haltung ändert sich allmählich. Der Wendepunkt kam Anfang 2024, als die SEC den Bitcoin-Spot-ETF genehmigte, was zu einem massiven Zufluss institutioneller Gelder führte. BlackRocks IBIT sammelte in weniger als einem Jahr fast 100 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten, was die tatsächliche und enorme Nachfrage von Institutionen nach Bitcoin beweist. Als Kunden begannen zu fragen: „Warum kann ich bei Ihnen kein Bitcoin kaufen?“, wurde den Banken klar, dass ohne entsprechende Angebote Kunden und Kapital dauerhaft zu Krypto-nativen Plattformen wie CEX abwandern würden.

Die Geschichte im Jahr 2025 ist deutlich ruhiger: Kryptowährungen wandeln sich vom Randinvestment zu einem regulären Bestandteil im Mainstream-Reichtum und Verwahrungsprozessen. Dieser Übergang ist kein radikaler Umsturz, sondern eine schrittweise Durchdringung. Banken beginnen mit den reifsten Kundengruppen, kleine Nischenprodukte einzuführen, wobei sie strenge Quoten, konservative Margin-Regeln und strengere Qualifikationskriterien nutzen, um den Zugang zu steuern.

Wenn die aktuellen Pläne umgesetzt werden, wird 2026 das erste Jahr sein, in dem Bitcoin wie ein Standardprodukt erscheint, nicht mehr als Ausnahme. Dann wird das Problem für vermögende Kunden nicht mehr sein, ob ihre Bank Bitcoin-Handel anbietet, sondern wie sie ihre Investitionen zwischen ETF, Direktbesitz und Beratungsdiensten aufteilen.

US-amerikanischer größter Krypto-Exchange im White-Label-Modell wird Branchenstandard

Der Schlüssel für Banken, Bitcoin zu integrieren, liegt darin, eine Lösung zu finden, die sowohl die Bedürfnisse der Kunden erfüllt als auch keinen übermäßigen operativen Aufwand verursacht. Die Antwort lautet: White-Label-Lösungen. Das Private Banking der PNC Financial Services Group ist ein deutliches Beispiel. PNC hat keine eigene Krypto-Börse aufgebaut, sondern nutzt das „Crypto-as-a-Service“-Technologie-Stack des größten US-konformen Krypto-Exchange.

Dieses Modell ist klar in der Arbeitsteilung: Die Bank ist für Kundenbeziehungen, Eignungsprüfungen und Berichterstattung zuständig, während der größte US-konforme Krypto-Exchange im Hintergrund den Handel und das Schlüsselmanagement übernimmt. Für die Kunden bleibt alles auf der PNC-Oberfläche, die Vermögenswerte werden im selben Kontodashboard angezeigt, aber die Ausführung der Trades, Verwahrung und Blockchain-Interaktionen erfolgen durch den größten US-konformen Krypto-Exchange.

Drei Vorteile des White-Label-Modells für US-Banken

Technologiebarrieren umgehen: Keine eigene Wallet-Infrastruktur oder Blockchain-Betriebsteam notwendig, erheblich geringere Anfangsinvestitionen

Betriebsrisiken transferieren: Komplexe Bereiche wie Schlüsselmanagement, Handelsausführung und regulatorische Compliance an professionelle Dienstleister outsourcen, Fehler minimieren

Markenhoheit bewahren: Kunden interagieren nur mit der Bankmarke, die Dienste des größten US-konformen Krypto-Exchange und anderer Anbieter bleiben im Hintergrund, die Bank behält die Kontrolle über die Kundenbeziehung

Verschiedene Varianten dieses „White-Label“-Modells werden zunehmend zu einem Branchenkompromiss. Es ermöglicht Banken, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, ohne eigene Wallet-Infrastruktur oder Blockchain-Betrieb aufzubauen. Zudem hat die OCC kürzlich klare Leitlinien veröffentlicht, wie Banken Kryptowährungstransaktionen als risikoarme Eigenkapitalgeschäfte behandeln können – Banken kaufen nahezu gleichzeitig von Liquiditätsanbietern und verkaufen an Kunden. Dies reduziert das Kapitalrisiko durch Marktrisiken und erleichtert die Integration von Bitcoin-Transaktionen in Devisen- oder Festzinsgeschäfte.

Plan für 2026 und regulatorischer Rahmen werden ausgebaut

Charles Schwab und Morgan Stanley planen, im ersten Halbjahr 2026 den Spot-Handel mit Bitcoin und Ethereum auf ihren eigenen Handelsplattformen anzubieten. Die US-Bank will ab Januar 2026 Merrill Lynch (eine Private Bank) und die Tochter Merrill Edge erlauben, Krypto-Börsenprodukte zu empfehlen. Damit wird Bitcoin nicht mehr nur eine „aktive“ Asset-Klasse, sondern kann in modellbasierte Portfolios integriert werden.

U.S. Bank hat seinen institutionellen Bitcoin-verwahrungsservice wieder aufgenommen und NYDIG als Subverwahrer benannt. Weitere große Institutionen, darunter die Bank of New York Mellon, bauen digitale Vermögensplattformen auf, mit dem Ziel, dass Institutionen ihre Bitcoin bei demselben Anbieter verwahren können, der auch Staatsanleihen und Investmentfonds verwahrt.

Diese Entwicklung wird durch eine verbesserte regulatorische und gesetzliche Umgebung getragen. Das GENIUS-Gesetz schafft einen föderalen Rahmen für Stablecoin-Emittenten, und die OCC hat bedingte nationale Trust-Lizenzen an Krypto-Unternehmen vergeben, um eine Kategorie regulierter Gegenparteien zu schaffen, die in bestehende Risiko- und Kapitalregulierungen integriert werden kann. Diese Kombination ermöglicht es Banken, sofort einsatzbereite Lösungen zu bauen.

Doch diese schnelle Expansion bringt auch neue systemische Risiken mit sich. Die meisten Anbieter oder geplanten Anbieter von Krypto-Zugangsservices haben keine eigenen Tresore, sondern sind auf wenige Infrastruktur-Anbieter wie den größten US-konformen Krypto-Exchange, NYDIG und Fireblocks angewiesen. Diese Konzentration kann ein weiteres systemisches Risiko darstellen: Fällt ein zentraler Verwahrer aus, bei einem Cyberangriff oder behördlichen Eingriff, könnten mehrere große Institutionen gleichzeitig betroffen sein.

Trotz der bestehenden Risiken schreitet die Integration voran. Das US-amerikanische Banken- und Finanzsystem akzeptiert Bitcoin nicht mehr nur passiv, sondern hat es bereits integriert. Die laufende Transformation zielt darauf ab, Mechanismen zu schaffen, die verhindern, dass Kunden und ihre Gelder dauerhaft abwandern. Vom Pilotprojekt bis zum Standardprodukt ist der Weg klar vorgezeichnet.

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