Michaël van de Poppe, der niederländische Marktexperte, bekannt für seine direkten technischen Einschätzungen, schlug heute vor, dass sich ein müder Altcoin-Markt möglicherweise endlich wendet, und Chainlink zeigt bereits die ersten Anzeichen dafür. In einem Beitrag, der durch Crypto X/Twitter widerhallte, wies van de Poppe darauf hin, dass viele Altcoins „die Korrektur bis zu ihrem Docht vom 10. Oktober durchlaufen haben“ und dass $LINK zum ersten Mal seit dem Sommer wieder über seinem 21-Tage-Durchschnitt klettert. Es ist eine Bewegung, die laut ihm die Grundlage für einen Aufwärtstrend in den nächsten zwei bis drei Monaten legen könnte.
Die Kursentwicklung am Freitag schien ihn zu bestätigen. Chainlink wurde bei etwa $12,90–$13,00 gehandelt, was je nach Feed in etwa 4–6 % in 24 Stunden ausmacht, nach einer Reihe kleiner grüner Kerzen, die den Token durch kurzfristigen Widerstand schoben und ihn über den 21-Tage-Durchschnitt brachten, den viele Trader zur Beurteilung des kurzfristigen Trends verwenden.
Die Bewegung ist wichtig, weil, wie van de Poppe argumentierte, mehrere Altcoins nur bis zu den Tiefstständen vom Oktober zurückgekehrt sind. Dies sind die Bereiche, die oft scharfe Gegenbewegungen anziehen, wenn Käufer einspringen, um Liquidität zu bereinigen. Wenn Chainlink einen Schlusskurs über der 21-Tage-Linie halten kann, kehrt die technische Geschichte von einem schleppenden Abwärtstrend zu einer Konsolidierung mit Aufwärtstendenz um. Das ist genau das Szenario, das kurzfristige Bullen sehen möchten: eine stetige Serie höherer Schlusskurse, zunehmendes Volumen und die 21-Tage-Linie, die als Rückzugsunterstützung und nicht als Widerstand fungiert.
Kurzfristiges Aufwärtspotenzial
Marktstimmen und Kursmodelle deuten bereits auf ein moderates kurzfristiges Aufwärtspotenzial für LINK hin, falls die Breakout hält. Einige Research-Notizen und Prognosedienste der Börsen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, nennen einen Bereich von $13,50–$15,50 als erste bedeutende Widerstandszone, wobei einige Modelle Raum für eine längere Erholung sehen, falls die Risikobereitschaft insgesamt wieder steigt. Diese Szenarien hängen stark von der Richtung von Bitcoin und dem Markt für Large Caps ab, aber für Trader, die die Führung bei Altcoins beobachten, ist die Aktion von Chainlink in dieser Woche bemerkenswert.
On-Chain- und Marktfluss-Indikatoren liefern ebenfalls gemischte Signale. Das Volumen stieg im Vergleich zu den sehr ruhigen Dezember-Sitzungen, was auf erneutes Interesse hindeutet, aber die allgemeine makroökonomische Liquidität und das Verhalten von Bitcoin werden wahrscheinlich darüber entscheiden, ob die Gewinne eine temporäre Erleichterungsrallye sind oder den Beginn einer mehrmonatigen Aufwärtsbewegung markieren. Experten haben den Breakout ebenfalls bemerkt, berichteten von einem intraday-Gewinn von etwa sechs Prozent und bezeichneten die Bewegung als „ersten Durchbruch seit dem Sommer“, eine Formulierung, die van de Poppe’s Aussage widerspiegelt, dass Altcoins insgesamt bereit sein könnten, sich vom Herbst-Washout zu erholen.
Wie bei technischen Breakouts üblich, liegt der Beweis im Nachhalten. Trader werden beobachten, ob LINK den 21-Tage-Durchschnitt bei den Tagesabschlüssen halten kann und ob höhere Zeitrahmen-Widerstände, insbesondere die Bandbreite von $14,50–$15,50, auf Volumen nachgeben. Wenn diese Niveaus überwunden werden, wird die Erzählung einer zweieinhalb- bis dreimonatigen Erholung, die van de Poppe skizzierte, zu einer vernünftigen Grundannahme; wenn Chainlink es nicht schafft, den kurzfristigen Durchschnitt zu halten, besteht die Gefahr, dass die Erholung nachlässt und die Oktober-Tiefs erneut getestet werden.
Derzeit befindet sich Chainlink an einem Wendepunkt: ein kleiner, aber bedeutender technischer Sieg für die Bullen und ein frühes Signal dafür, dass der breitere Altcoin-Komplex aufhören könnte zu rutschen und eine Basis bilden kann. Ob daraus nachhaltige Gewinne entstehen, hängt von der weiteren Kaufaktivität, der nächsten Richtung von Bitcoin und davon ab, ob die aktuelle Volumensteigerung in eine strukturelle Rückkehr der Liquidität in den Markt mündet.
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