Bitcoin stieg in Richtung 93.000 $ auf, nachdem Trump Colombia und Mexiko nach Venezuela-Ereignissen gewarnt hatte, wobei Geopolitik die Nachfrage antreibt.
Der Beginn des neuen Jahres hat eine neue Welle der Volatilität auf den internationalen Märkten gebracht.
BTC ist am Montag gestiegen, da Investoren auf neue Aussagen aus dem Weißen Haus reagierten.
Präsident Donald Trump bemerkte, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise härtere Maßnahmen gegen Kolumbien und Mexiko ergreifen könnten.
Diese Kommentare kamen nach einer hochriskanten Militäroperation in Venezuela, die zur Festnahme ihres Präsidenten Nicolás Maduro führte.
Marktbeobachter stellten eine klare Verbindung zwischen dem steigenden Bitcoin-Preis und den neuesten Schlagzeilen von Air Force One fest.
Trump sprach mit Reportern und kritisierte Kolumbien für seine Rolle im Kokainhandel.
Er beschrieb die Nation als „sehr krank“ und geführt von einem „kranken Mann“. Auf die Frage nach militärischem Eingreifen sagte er, dass eine solche Operation „gut klingt“ für ihn.
Nicolás Maduro an Bord der USS Iwo Jima. pic.twitter.com/omF2UpDJhA
— The White House (@WhiteHouse) 3. Januar 2026
Diese Worte lösten Wellen durch traditionelle und Krypto-Asset-Märkte aus.
Bitcoin stieg um über 3 %, von 89.990 $ auf die Marke von 93.000 $, und Analysten glauben, dass sich die Anlage derzeit eher wie ein sicherer Hafen verhält als eine spekulative Tech-Aktie.
Während frühere Konflikte oft Panik auf den Märkten auslösten, hielt die Natur der Venezuela-Operation die Unsicherheit gering.
Trump wandte sich auch Mexiko zu. Trotz eines freundschaftlichen Verhältnisses zu Präsidentin Claudia Sheinbaum warnte er, dass „etwas getan werden muss“ in Bezug auf die Kartelle.
Dieser Fokus auf regionale Sicherheit hat Händler dazu veranlasst, ihre Wetten abzusichern. Gold und Silber verzeichneten ebenfalls Gewinne, doch Bitcoin führte die Steigerung in Prozent an.
Der jüngste Anstieg des Bitcoin-Preises ist nicht nur auf Einzelhandels-Spekulationen zurückzuführen.
Große Finanzinstitute investieren ebenfalls in Spot-Bitcoin-ETFs, da diese am 2. Januar insgesamt $471 Millionen an Zuflüssen verzeichneten.
Dies war der größte Tagesanstieg seit Mitte November, wobei der IBIT-Fonds von BlackRock die Gruppe anführte und in nur einer Woche $324 Millionen anziehen konnte.
Andere digitale Vermögenswerte zeigten gemischte Ergebnisse während dieses Zeitraums. Während Bitcoin stark stieg, verzeichneten Ethereum-ETFs $161 Millionen an wöchentlichen Abflüssen. Auf der anderen Seite verzeichneten Solana- und XRP-ETFs moderate Gewinne von $10 Millionen bzw. $43 Millionen.
Diese Divergenz zeigt, dass Investoren speziell Bitcoin als Absicherung gegen politische Chaos wählen.
Zusätzlich stieg die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung in 24 Stunden um etwa $90 Milliarden. Händler beobachten nun die Marke von 94.000 $, um zu sehen, ob BTC darüber halten kann.
Verwandte Lektüre: Bitcoin bleibt wahrscheinlich über $90K nach Venezuela-Militärschlag
Während BTC nach oben kletterte, erlebte der Ölmarkt eine andere Art von Volatilität. Die Preise für US-Rohöl sanken in Richtung $57 pro Barrel, und dieser Rückgang erfolgte trotz der Nachricht, dass US-Ölunternehmen bald die Kontrolle über venezolanische Infrastruktur übernehmen würden.
Trump bestätigte, dass Firmen wie Chevron, Valero und ConocoPhillips beim Wiederaufbau des Sektors helfen würden.
Chevron Corporation $CVX ist derzeit das einzige Ölunternehmen, das in Venezuela tätig ist pic.twitter.com/hlX9AfcV4m
— Bourbon Insider Research (@BourbonInsider) 4. Januar 2026
Venezuela besitzt auch die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt, und Trump bemerkte, dass das Land „Trillionen an Öl“ hat.
Er versprach außerdem, amerikanisch gebaute Infrastruktur zurückzuholen, und bestand darauf, dass die US-Regierung nicht in eigene Gelder investieren werde. Stattdessen werden private Unternehmen die Operationen leiten.
Diese Nachricht führte dazu, dass die Chevron-Aktie um 11 % stieg und die Marktkapitalisierung um $35 Milliarden erhöhte.
Dieser Energiekampf hat tiefe geopolitische Wurzeln.
Die USA können durch die Nutzung von venezolanischem Schweröl Russlands Einfluss auf die globalen Ölpreise verringern. Es gibt Washington auch Kontrolle über die Lieferketten, auf die China für seine jährlichen Importe angewiesen ist.
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