Eines der weltweit vier größten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, PwC, bereitet sich darauf vor, im Bereich der Kryptowährungen aktiv zu werden. Laut einem Bericht der Financial Times wird PwC seine Serviceangebote für Krypto-Kunden vertiefen, da sich das regulatorische Umfeld in den USA allmählich klärt. Der leitende Partner und CEO von PwC USA, Paul Griggs, erklärte, dass die Fortschritte bei der Gesetzgebung für Stablecoins und die Tendenz der Regulierungsbehörden, konstruktivere Regelwerke zu entwickeln, einen klareren Rahmen für die Nutzung digitaler Vermögenswerte durch Institutionen schaffen. Daher wird PwC seine Aktivitäten im Bereich der Kryptowährungen verstärken.
Paul Griggs betonte, dass die Verabschiedung des US-GENIUS-Gesetzes und die Klarstellung der Regulierungsregeln für Stablecoins wichtige Katalysatoren für die nächste Expansionsphase des Unternehmens seien: Das GENIUS-Gesetz sowie die regulatorischen Vorgaben rund um Stablecoins werden voraussichtlich das Vertrauen in diese Asset-Klasse und die entsprechenden Produkte erheblich steigern. Er hob weiter hervor, dass die Asset-Tokenisierung unaufhaltsam wachsen werde und PwC in diesem Ökosystem keinesfalls fehlen dürfe. Dies zeigt, dass die Haltung von PwC gegenüber der Kryptowährungsbranche deutlich proaktiver ist als in den vergangenen Jahren. Früher, aufgrund der hohen Unsicherheit im regulatorischen Umfeld und häufiger Durchsetzungsmaßnahmen, war es für Wirtschaftsprüfer schwierig, Risiken einzuschätzen und Compliance-Prozesse aufzubauen, weshalb sie stets Abstand zum Krypto-Geschäft hielten. Mit der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat sich die regulatorische Stimmung jedoch freundlicher gestaltet, und die Entwicklung der Krypto-Industrie nimmt allmählich Form an. Die Wachstumsaussichten für Stablecoins, Asset-Tokenisierung und die gesamte Infrastruktur verbessern sich ebenfalls.