Gegen die DeFi-Gruppe Werbung schalten, Druck auf das „CLARITY-Gesetz“ ausüben, um dezentrale Finanzen auszuschließen

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Eine Gruppe namens „Investors For Transparency“ schaltet Werbung bei Fox News und ruft die Öffentlichkeit dazu auf, den Senatoren Druck zu machen, um eine Krypto-Gesetzgebung ohne DeFi-Klauseln zu verabschieden. Der Gründer von Uniswap spottet über diese Organisation, die sich gegen DeFi ausspricht, aber ihre eigenen Finanzierungsquellen verschweigt.
(Vorheriger Kontext: Das „Blockchain-Regulierungs-Determinationsgesetz“ wurde offiziell in den CLARITY Digital Market Clarity Act aufgenommen, die Top-Krypto-Organisationen klatschen Beifall)
(Hintergrund: „DeFi-Regulierung in Sicht“ US-Justizministerium: Keine Anklage gegen dezentrale Softwareentwickler wegen „unlizenzierter Geldtransfers“ mehr)

Inhaltsverzeichnis

  • Uniswap-Gründer spottet: Die „transparente“ Organisation, die gegen Transparenz ist
  • Banken sorgen sich: 6,6 Billionen US-Dollar an Einlagen könnten abfließen
  • Rückblick auf den Fortschritt des CLARITY-Gesetzes

Organisationen gegen dezentrale Finanzen (DeFi) schalten bei Fox News Werbung, um die Öffentlichkeit aufzufordern, die Senatoren zu drängen, eine Gesetzgebung für den Kryptowährungsmarkt zu verabschieden, die keine DeFi-Klauseln enthält.

Eleanor Terrett, Moderatorin der Sendung „Crypto in America“, teilte Screenshots dieser Werbung auf der Plattform X. Die Werbung wurde von einer Organisation namens „Investors For Transparency“ initiiert, mit Inhalten wie:

  • „Sag deinen Senatoren: Verabschiede eine Krypto-Gesetzgebung ohne DeFi-Klauseln“
  • „Lass DeFi Innovation nicht behindern“

Ziel dieser Werbung ist es, zu verhindern, dass DeFi-Klauseln in den „CLARITY-Gesetzesentwurf“ (Digital Asset Market Clarity Act) aufgenommen werden.

Uniswap-Gründer spottet: Die „transparente“ Organisation, die gegen Transparenz ist

Hayden Adams, CEO von Uniswap Labs, kommentierte dies und sagte, es sei „sowohl ironisch als auch nicht überraschend“:

Eine Organisation namens „Investors For Transparency“ spricht sich gegen DeFi aus, verschweigt aber ihre eigenen Finanzierungsquellen.

Adams deutet an, dass diese Organisation möglicherweise die Interessen traditioneller Finanzgruppen vertritt und versucht, die Herausforderungen der dezentralen Finanzen für das bestehende Finanzsystem zu blockieren.

Banken sorgen sich: 6,6 Billionen US-Dollar an Einlagen könnten abfließen

Hinter dieser Anti-DeFi-Werbekampagne spiegeln sich die tiefen Ängste der traditionellen Banken vor der Krypto-Gesetzgebung wider. Das CLARITY-Gesetz würde es Stablecoin-Emittenten ermöglichen, Zinsprodukte anzubieten, was Lobbygruppen der Banken befürchten, könnte zu einer Abwanderung von mehreren Billionen US-Dollar aus traditionellen Banken in den Krypto-Bereich führen.

Laut Schätzungen des US-Finanzministeriums könnten bei breiter Akzeptanz von Stablecoins bis zu 6,6 Billionen US-Dollar an Einlagen aus dem traditionellen Bankensystem in den Krypto-Sektor abfließen.

Der Vorsitzende des Senatsausschusses für Banken, Tim Scott, zeigt sich optimistisch hinsichtlich der Gesetzesvorhaben und glaubt, dass das Gesetz schnell verabschiedet werden könne und „den amerikanischen Bürgern konkrete Ergebnisse bringen wird“.

Der Ausschuss plant, die Gesetzesvorlage am 15. Januar 2026 um 10:00 Uhr (Eastern Time) zu beraten. Dies wird ein entscheidender Moment für das Schicksal der DeFi-Klauseln sein.

Rückblick auf den Fortschritt des CLARITY-Gesetzes

Das „CLARITY-Gesetz“ wurde zuvor im Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen verabschiedet, wobei 78 demokratische Abgeordnete parteiübergreifend unterstützten. Es gilt als eine der drei wichtigsten Gesetzesinitiativen für die Krypto-Regulierung in den USA, neben dem „GENIUS Stablecoin Act“ und dem „Anti-CBDC Act“.

Das „Blockchain-Regulierungs-Determinationsgesetz“ (BRCA) wurde offiziell in den „CLARITY-Gesetzesentwurf“ aufgenommen und erhält Unterstützung von zehn führenden Krypto-Organisationen wie dem DeFi Education Fund, Coin Center und dem Solana Policy Institute.

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