Der Ausbau von Krypto-Futures folgt einem Wachstum von 139 % im Handel, da regulierte Produkte eine steigende Nachfrage von institutionellen und privaten Anlegern anziehen
Das amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen CME Group bereitet die Erweiterung seines regulierten Krypto-Derivate-Angebots vor. Neue Verträge im Zusammenhang mit Cardano, Chainlink und Stellar sollen im Februar starten, nach einem starken Wachstum bei Krypto-Futures-Aktivitäten. Die Maßnahme erfolgt, da sowohl institutionelle als auch private Händler nach regulierten Handelsplätzen suchen, um Risiken zu steuern und gleichzeitig die Exponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten zu erhöhen.
Die CME Group kündigte Pläne an, Futures-Kontrakte für Cardano (ADA), Chainlink (LINK) und Stellar (XLM) am 9. Februar zu starten. Die Verträge werden von der US Commodity Futures Trading Commission reguliert und bieten Marktteilnehmern Zugang zu Produkten, die den US-Regulierungsstandards entsprechen.
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— CME Group (@CMEGroup) 15. Januar 2026
Darüber hinaus zielt die Börse darauf ab, den Marktteilnehmern Handelsflexibilität zu bieten. Daher wird sie sowohl Standard- als auch Mikrofutures für jeden Token listen:
Das Krypto-Futures-Angebot der CME Group umfasst bereits Bitcoin, Ether, XRP und Solana, neben Optionen auf Futures. Mit den neuesten Ergänzungen sagte die Börse, dass die institutionelle Preisfindung sich über verschiedene digitale Vermögenswerte erstrecken wird.
Laut Berichten folgt die Expansion der CME Group einem Anstieg der Krypto-Futures-Handelsaktivitäten um 139 % im Jahresvergleich. Das Marktinteresse wächst weiter, da digitale Vermögenswerte bei sowohl institutionellen als auch privaten Investoren breitere Akzeptanz finden.
Giovanni Vicioso, Global Head of Cryptocurrency Products bei CME Group, sagte, dass die starke Kundennachfrage die Entscheidung vorangetrieben habe. Das zunehmende Aktivitätsniveau auf den Krypto-Märkten im vergangenen Jahr habe das Interesse an regulierten Produkten erhöht, die helfen, Preisschwankungen zu steuern. Viele Händler, so fügte er hinzu, wenden sich vertrauenswürdigen Handelsplätzen zu, um Risiken abzusichern und Marktexposition zu gewinnen.
Martin Franchi, CEO von NinjaTrader, bezeichnete den Start als einen bedeutenden Schritt für die Futures-Industrie. Er sagte, digitale Vermögenswerte würden tiefer in globale Investmentportfolios integriert, wobei Futures-Handel bei einzelnen Händlern immer üblicher werde.
Außerdem begrüßte Justin Young, CEO und Mitgründer von Volatility Shares, die Maßnahme ebenfalls. Der CEO sagte, das Unternehmen sei daran interessiert, ein breiteres Spektrum an regulierten Produkten zu sehen, die den Handel und das Risikomanagement auf den Krypto-Märkten unterstützen.
Neben dem Krypto-Start bestätigte die CME Group Pläne, am 9. Februar einen 100-Unzen-Silber-Futures-Kontrakt zu starten. Der Vertrag wird auf Basis des täglichen Abrechnungspreises des Benchmark-Silber-Futures-Kontrakts finanziell abgerechnet. Er wird auch unter den Regeln von COMEX gelistet.
Jin Hennig, Managing Director und Global Head of Metals bei CME Group, sagte, dass Silber bei Privatanlegern immer mehr Interesse wecke, die ihre Portfolios diversifizieren möchten. Die steigende Nachfrage trieb im Jahr 2025 die Rekordhandelsvolumina bei Micro Gold- und Micro Silver-Futures an. Das Unternehmen verzeichnete seit dem Start im letzten Jahr mehr als sechs Millionen gehandelte Kontrakte bei 1-Unzen-Gold-Futures.
Bild von CME Group