Indien ordnet Kryptobörsen an, Monero, Zcash und Dash auszusetzen, mit Verweis auf Geldwäschebedenken im Zusammenhang mit den Datenschutzfunktionen der Coins.
Indien hat einen neuen Schritt in der Regulierung digitaler Vermögenswerte unternommen, nachdem es Kryptobörsen angewiesen hat, datenschutzorientierte Token einzuschränken.
Die Financial Intelligence Unit Indiens erließ Anweisungen, die Monero, Zcash und Dash betreffen. Behörden nannten Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken im Zusammenhang mit Anonymitätsfunktionen.
Die Financial Intelligence Unit wies registrierte Kryptobörsen an, den Handel, Einzahlungen und Auszahlungen ausgewählter Datenschutz-Coins auszusetzen.
Betroffene Vermögenswerte sind Monero, Zcash und Dash. Plattformen wurden angewiesen, entsprechende Handelspaare zu entfernen und Wallet-Transfers zu deaktivieren.
🇮🇳 Indien geht gegen Datenschutz-Coins vor
Indiens Financial Intelligence Unit (FIU) hat alle Kryptobörsen angewiesen, Ein- und Auszahlungen von datenschutzfokussierten Tokens wie @monero (XMR), @Zcash (ZEC) und @Dashpay (DASH) zu stoppen.
Der Regulator hat auch Tools wie Mixer und… pic.twitter.com/zZanzCltPg
— ME Group (@MetaEraHK) 23. Januar 2026
Laut Berichten gilt die Anordnung für alle legal operierenden Börsen in Indien. Die FIU erklärte, dass Datenschutzfunktionen die Nachverfolgung von Transaktionen einschränken.
Dies stellt eine Herausforderung für Know-Your-Customer-Prüfungen und Transaktionsüberwachung dar.
Marktanalyst MartyParty teilte die Entwicklung auf dem sozialen Netzwerk X. Er sagte, dass die Börsen direkte Anweisungen von FIU-IND erhalten haben.
Es gibt keine Hinweise auf Ausnahmen oder gestaffelte Fristen.
Regulierungsbehörden konzentrieren sich auf das technische Design von Datenschutz-Coins. Monero verwendet Ring-Signaturen, um Sender- und Empfängerdaten zu verbergen. Zcash bietet geschützte Transaktionen, die Transaktionsdaten verbergen.
Dash enthält optionale Datenschutz-Tools, die Transaktionsspuren verschleiern. Die indischen Behörden sind der Ansicht, dass diese Funktionen eine effektive Überwachung einschränken.
Die FIU betrachtet solche Vermögenswerte als nicht zulässig im Rahmen von Risikominderungsmaßnahmen.
Der Regulator hat auch verwandte Tools wie Mixer und Tumblers verboten. Diese können Transaktionshistorien weiter verschleiern.
Börsen müssen nun strengere Kontrollen bei nichtverwahrten Wallet-Transfers anwenden.
Dieser Schritt folgt früheren Maßnahmen indischer Regulierungsbehörden. Im Oktober 2025 forderte die FIU-IND Internetanbieter auf, 25 Offshore-Krypto-Plattformen zu sperren.
Diese Plattformen waren nicht nach indischen Vorschriften registriert.
🚨BREAKING!! FIU-India VERBIETET – 25 KRYPTOBÖRSEN
Beliebte Börsen wie Paxful, CEX IO, LBank, BingX, Coinex, AscendEx und CoinW sind gesperrt.
Antrag und URL dieser Websites werden bald vom IT-Ministerium blockiert. pic.twitter.com/hkZbjw0iPs
— CA Sonu Jain (Crypto Tax Expert) (@TheWeb3CA) 1. Oktober 2025
Indien verlangt von Börsen die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Gesetze. Nur eine begrenzte Anzahl von Plattformen bleibt vollständig konform.
Dazu gehören Binance, Coinbase, CoinSwitch, Mudrex und ZebPay.
Beamte streben an, die Krypto-Überwachung an die Standards des traditionellen Finanzwesens anzupassen. Behörden haben die Überwachungs- und Meldepflichten betont.
Der Fokus liegt weiterhin auf der Reduzierung illegaler Finanzaktivitäten.
Verwandte Lektüre: Indien FIU verschärft Krypto-Überwachung mit 49 registrierten Börsen
Trotz der Anordnung verzeichneten die betroffenen Tokens kurzfristige Kursgewinne. Monero wurde innerhalb von 24 Stunden nach der Ankündigung in der Nähe von $524 gehandelt.
Zcash stieg im gleichen Zeitraum auf etwa $372 . Dash verzeichnete die stärkste Bewegung mit einem täglichen Anstieg von über 11 Prozent.
Daten zeigten auch, dass Dash die wöchentliche Performance unter den wichtigsten digitalen Vermögenswerten anführt. Die Gewinne traten bei erhöhten Handelsaktivitäten auf.
Branchenakteure reagierten gemischt. Kishan Balaji, ein unabhängiger Node-Betreiber, äußerte sich zu den Compliance-Anforderungen.
Er sagte: „Blockchain-Netzwerke müssen so gestaltet und genutzt werden, dass sie den Gesetzen des Landes entsprechen.“
Balaji fügte hinzu, dass Unternehmen jetzt Compliance-Tools direkt entwickeln. Dazu gehören Identitätsprüfungen und Melde-Standards. Behörden überwachen weiterhin, wie Börsen die neue Anordnung durchsetzen.