US-Gesetzgeber bewegen sich, um eine Stilllegung zu verhindern, während die Märkte weiterhin angespannt sind

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US-Senatsführer und das Weiße Haus erklärten, sie hätten einen parteiübergreifenden Rahmenvereinbarung erreicht, um einen teilweisen Regierungsschluss zu verhindern, obwohl der Deal noch mehrere wichtige Abstimmungen im Kongress passieren muss, bevor die Finanzierung offiziell ausläuft. Da der aktuelle Übergangshaushalt bis Mitternacht Eastern Time am Freitag ausläuft, sind die Gesetzgeber im Eiltempo dabei, das Paket abzuschließen, während anhaltende Meinungsverschiedenheiten über die Finanzierung des Heimatschutzministeriums und die Einwanderungskontrolle bestehen.

Präsident Donald Trump erkannte die Dringlichkeit am Donnerstagabend an und warnte, dass das „einzige“, was das Land verlangsamen könne, ein „weiterer langer und schädlicher Regierungsschluss“ sei. Er sagte, er arbeite eng mit dem Kongress zusammen, um die notwendigen Mittel zu sichern, und signalisierte Vertrauen, dass ein Deal rechtzeitig abgeschlossen werden könne.

Die vorläufige Vereinbarung half, einige unmittelbare Markangst zu lindern, nachdem eine turbulente Woche Bitcoin auf ein Neunmonats-Tief bei etwa 81.000 US-Dollar sinken ließ. Während desselben Zeitraums verzeichneten Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs zusammen etwa 1 Milliarde US-Dollar an Abflüssen, was eine breitere Risikoaversion auf den Finanzmärkten widerspiegelt. Traditionelle Risikoanlagen reagierten ebenfalls auf eine Mischung aus Signalen der Federal Reserve, Shutdown-Headlines und geopolitischen Entwicklungen, während Rohstoffe wie Gold, Silber und Öl starke Schwankungen erlebten, da Investoren ihre Positionen neu ausrichteten.

Liquiditätsdruck belastet Bitcoin

Marktteilnehmer sagen, dass die jüngste Schwäche von Bitcoin eher mit einer Verschärfung der Liquidität zusammenhängt als mit einem Vertrauensverlust in den Vermögenswert selbst. Nick Heather, Leiter des Handels bei One.io, sagte, der Rückgang in den Bereich um die 80.000 US-Dollar sehe eher wie eine liquiditätsgetriebene Anpassung aus als wie ein kryptospezifischer Verkauf. Er verwies auf breitere Dollar-Dynamiken und stellte fest, dass Risikoanlagen oft Druck verspüren, wenn die US-Liquidität sich verschärft.

Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, bestätigte diese Ansicht und hob einen Rückgang der US-Dollar-Liquidität in den letzten Wochen um etwa 300 Milliarden US-Dollar hervor. Er führte den Großteil der Bewegung auf einen Anstieg des Treasury General Account zurück und deutete an, dass die Regierung möglicherweise Bargeldreserven aufbaut, um potenzielle Ausgabestörungen vorzubereiten. Laut Hayes stimmt der Rückzug von Bitcoin mit historisch engeren Dollar-Bedingungen überein.

Heather fügte hinzu, dass On-Chain-Daten zeigen, dass Wal-Wallets weitgehend inaktiv bleiben, was darauf hindeutet, dass große Inhaber noch nicht aggressiv akkumulieren. Dies, so sagte er, bestärke die Idee, dass die jüngste Kursentwicklung eher durch makroökonomische Liquiditätsverschiebungen als durch eine Änderung der langfristigen Überzeugung getrieben wird.

Geopolitik und Shutdown-Risiken halten die Volatilität hoch

Geopolitische Spannungen haben die Unsicherheit weiterhin verstärkt. Das Anlegerstimmungsbild blieb fragil, nachdem Trump einen nationalen Notstand wegen Kuba erklärt und wiederholt hatte, dass er militärische Optionen gegen Irans Nuklear- und Raketentests prüfe. Diese Entwicklungen haben die Risikoaufschläge auf den Märkten hoch gehalten.

Rohstoffe, die Anfang Januar auf Rekordhöhen gestiegen waren, erlebten ebenfalls starke Umkehrungen. Silber fiel um mehr als 20 % vom Höchststand und befindet sich, wie einige Analysten beschreiben, im Bärenmarktgebiet, während Gold kurzzeitig unter 5.000 US-Dollar pro Unze rutschte, bevor es sich auf etwa 5.100 US-Dollar erholte. Der Rückgang deutet darauf hin, dass Investoren aktiv umbalancieren, während sich die Erwartungen hinsichtlich Wachstum, Politik und globaler Stabilität verschieben.

Was vergangene Shutdowns für Bitcoin bedeuten

Historisch gesehen neigen Regierungsschlüsse dazu, das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern zu untergraben, wirtschaftliche Daten zu verzögern und Fragen zur US-Fiskalpolitik aufzuwerfen. Anstatt eine klare Trendrichtung zu schaffen, führen sie oft zu erhöhter Volatilität bei Aktien, Anleihen, Währungen und digitalen Vermögenswerten. Für Bitcoin war die unmittelbare Auswirkung meist stärkere Kursschwankungen anstelle von nachhaltigen Rallyes oder Verkäufen.

Selbst wenn es den Gesetzgebern gelingt, einen Shutdown zu vermeiden, stehen Händler weiterhin vor verschärften finanziellen Bedingungen und erhöhten geopolitischen Risiken. Solange es keine klarere Sicht auf Liquiditätstrends und die politische Richtung gibt, werden sowohl traditionelle als auch Krypto-Märkte wahrscheinlich sehr empfindlich auf Schlagzeilen reagieren und zu plötzlichen Neubewertungen neigen.

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