Silber erlebte am Donnerstagmorgen einen heftigen Rückgang, der Spotpreis fiel zeitweise um über 17 %, erholte sich anschließend auf etwa 80 US-Dollar pro Unze, blieb jedoch im Tagesverlauf immer noch etwa 9 % im Minus. Dieser schnelle Rückgang hat nicht nur die Gewinne der letzten zwei Tage ausgelöscht, sondern setzt auch den hohen Schwankungsgrad fort, der nach dem 36 %-igen Einbruch am vergangenen Freitag auftrat. Noch vor wenigen Tagen erreichte Silber ein historisches Hoch über 121 US-Dollar pro Unze, doch nun kommt es zu einer raschen Umkehr, was auf eine deutliche Veränderung der Marktstimmung hinweist.
Gleichzeitig blieb auch Gold nicht verschont, der Preis fiel auf etwa 4934 US-Dollar pro Unze und durchbrach damit erneut die Marke von 5000 US-Dollar. Der US-Dollar-Index stieg auf den zweitschwächsten Stand innerhalb von zwei Wochen, was als wichtiger Faktor für den Druck auf die Edelmetalle gilt. ING-Rohstoffstratege Ewa Manthey stellte fest, dass die inverse Beziehung zwischen US-Dollar und Edelmetallen erneut sichtbar wird, wodurch Gold- und Silberkurse besonders empfindlich auf Wechselkursschwankungen reagieren. Kurzfristig könnten die Preise weiterhin im Zusammenhang mit der Dollarentwicklung schwanken.
Analysten warnen, dass der Silbermarkt deutlich kleiner ist als der Goldmarkt, was ihn anfälliger für heftige Schwankungen macht. Bereits vor diesem Abwärtstrend hatten Hedgefonds und institutionelle Investoren begonnen, Long-Positionen in Silber und anderen Metallen abzubauen und einen Teil des Kapitals in Energie- und andere Rohstoffsektoren umzuschichten, was die Preisrückgänge verstärkte.
Die angespannte Stimmung beschränkt sich nicht nur auf die Edelmetalle. Risikoreiche Anlagen geraten allgemein unter Druck, Tech-Aktien und Kryptowährungen fallen gleichzeitig. Aufgrund der schnellen Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz kam es bei einigen Softwareunternehmen zu Verkäufen, die sich anschließend auf den gesamten Technologiesektor ausweiteten. Louis Navellier von Navellier & Associates erklärte, dass der Wettbewerbsdruck und das Risiko des Arbeitsplatzverlusts durch KI die Bewertungslogik für die Softwarebranche verändern.
In den asiatischen Märkten sanken die Aktien von Samsung Electronics und SoftBank Group um etwa 6 % bzw. 7 %. Im Kryptowährungsbereich fiel der Bitcoin-Preis auf rund 71.200 US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 7 % innerhalb von 24 Stunden entspricht, und in den letzten 7 Tagen fast 19 % verloren hat. Die gleichzeitige Schwäche mehrerer Anlageklassen deutet darauf hin, dass Kapital neu verteilt wird und sich die globalen Märkte möglicherweise in einer neuen Phase struktureller Rotation befinden.
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Der wichtigste Treiber dieser Marktauffälligkeit ist die lokale Zwangsliquidation in einem Umfeld mit starkem Leverage im Derivatemarkt. Die vorliegenden Daten zeigen, dass das Open Interest von BTC-Perpetuals stets auf einem hohen Niveau läuft, sich der Markthebel aufbaut und im Zeitfenster der Auffälligkeit der Leverage der Long-Positionen passiv abgebaut wird. Das löst eine Liquidationskette aus und führt dazu, dass der Spot-Preis passiv nach unten gedrückt wird. Die ETF-Mittelflüsse bleiben neutral und stehen im Gegensatz zu den Nettoabflüssen großer On-Chain-Mittel, was weiter bestätigt, dass der Kursrückgang in dieser Phase vor allem durch die im Derivatemarkt freigesetzte inhärente Risikoentladung dominiert wird。
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