Die Daten von Jinshi am 28. Februar zeigen, dass in der Makroforschung von China Merchants die Wahrscheinlichkeit, dass die Liquidität im Vorfeld der ‘Zwei Sitzungen’ lockerer wird, recht hoch ist: Erstens könnte sich die Kreditvergabe schnell ausweiten oder ein Ende finden. In naher Zukunft könnte das Tempo der Kreditvergabe verlangsamt werden, was zu einer deutlichen Reduzierung des Überschusses an Bankreserven führen wird. Zweitens ändert sich die Haltung der Zentralbank stillschweigend. Mit der Annäherung an die ‘Zwei Sitzungen’ und der zunehmenden Fluktuation des Anleihenmarktes wird die Forderung nach Stabilität auf dem Kapitalmarkt allmählich stärker. Sowohl die ‘weitere Erleichterung der (privaten) Finanzierung über Aktien, Anleihen und Kredite’ als auch die ‘Erweiterung des Volumens der Anleihenfinanzierung für private Unternehmen’ erfordern eine lockere Liquiditätsumgebung. Darüber hinaus hat die Zentralbank auch das Interesse, die Liquidität zurück auf ein normales Niveau zu bringen, um die Effektivität des Zinssatzkorridors zu erhalten. Drittens könnte die bevorstehende ‘Zwei Sitzungen’ den großen staatlichen Banken die Gelegenheit bieten, die ‘Schuldenflut’ zu lindern. Für den Markt besteht die Möglichkeit, dass die Ertragskurve vor und nach den ‘Zwei Sitzungen’ erneut steil ansteigt. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf den Anlagechancen für kurzfristige Anleihen und Einlagenzertifikate.