Goldene Finanznachrichten berichten, dass Terraform Labs Mitbegründer Do Kwon nach einer Verurteilung zu 15 Jahren Haft in der US-Bundesgerichtsbarkeit in Manhattan wegen der Planung des Zusammenbruchs von TerraUSD im Wert von 40 Milliarden US-Dollar weiterhin in Südkorea vor einer zweiten Verhandlung stehen könnte.
Laut Berichten sucht die südkoreanische Staatsanwaltschaft nach einer Verurteilung von Do Kwon zu über 30 Jahren Haft wegen Verstoßes gegen das Kapitalmarktrecht. Diese 34-jährige südkoreanische Person kann nach Verbüßung der Hälfte der Strafe einen Antrag auf Überstellung nach Südkorea stellen. Rund 200.000 südkoreanische Anleger haben dadurch einen Verlust von etwa 3000 Milliarden Won (2,04 Milliarden US-Dollar) erlitten.
Der US-Bezirksrichter Paul Engelmayer erklärte in seiner Urteilsverkündung in der letzten Woche: „In der Geschichte der Bundesanklagen gibt es nur wenige Betrugsfälle, die so erhebliche Schäden verursacht haben.“ Do Kwon hat gestanden, zwischen 2018 und 2022 absichtlich an Betrugsplänen im Zusammenhang mit Terraform Labs Kryptowährungen beteiligt gewesen zu sein, was zum Zusammenbruch des Stablecoins TerraUSD und des Luna-Tokens im Mai 2022 führte und eine Kettenreaktion auf dem Kryptomarkt auslöste.