Die kürzlichen Treffen im Weißen Haus konzentrieren sich tatsächlich auf die Zukunft der Stablecoin-Erträge, die zu einem großen Hindernis für die US-Kryptogesetzgebung geworden sind. Das Ziel ist es, einen politischen Stillstand bei einem wichtigen Gesetzesentwurf zu überwinden.
Stablecoin-Ertrag: Der Kernstreit
Der zentrale Konflikt besteht zwischen der traditionellen Bankenbranche und dem Kryptosektor darüber, ob Stablecoins Zinsen-ähnliche "Erträge" oder "Belohnungen" anbieten dürfen.
Position der Bankenbranche (Gegen Erträge):
· Kernbedenken: Hochverzinsliche Stablecoins könnten eine massive Abwanderung von Einlagen von traditionellen Banken auslösen, was deren Kreditfähigkeit verringert. · Hauptargument: Sie argumentieren, dass das Angebot von Erträgen Stablecoins wie unregulierte Bankeinlagen funktionieren lässt, was ein potenzielles Risiko für die finanzielle Stabilität darstellt. · Zielsetzung: Vertreter der Banken bestehen darauf, dass die Gesetzgebung "die Sicherheit und Solidität unseres Finanzsystems schützt".
Position der Kryptoindustrie (Für Erträge):
· Kernargument: Erträge sind ein legitimes Merkmal und ein entscheidender Anreiz für Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit. · Wesentlicher Unterschied: Unternehmen wie Coinbase vermarkten diese als "Belohnungen" (z.B. 3,50 % auf USDC), oft im Rahmen von Treue- oder Rabattprogrammen, nicht als traditionelle Zinsen. · Zielsetzung: Sie fordern "klare, dauerhafte Regeln, die Verbraucher schützen und verantwortungsvolle Innovationen unterstützen".
Auswirkungen auf den CLARITY Act
Diese Meinungsverschiedenheit hat den CLARITY Act (H.R. 3633), ein umfassendes Gesetz zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte, direkt ins Stocken gebracht.
· Aktueller Stand: Das Gesetz wurde 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet, steckt aber im Senat fest. Der Senatsbankenausschuss verschob eine entscheidende Sitzung am 15. Januar 2026, um das Gesetz voranzutreiben, ohne einen neuen Termin festzulegen. · Der Knackpunkt: Ein vorgeschlagener wichtiger Änderungsantrag zum Gesetz zielt darauf ab, Börsen und Plattformen zu verbieten, Zinsen auf Stablecoin-Bestände zu zahlen. Krypto-Firmen lehnen dies entschieden ab.
Intervention des Weißen Hauses
Um den Stillstand zu überwinden, hat das Weiße Haus als Vermittler eingegriffen.
· Erstes Treffen (2. Februar 2026): Das White House Crypto Policy Council versammelte Stakeholder. Während es als "konstruktiv" beschrieben wurde, wurde keine Einigung erzielt. Das Weiße Haus forderte beide Seiten auf, mit konkreten vorgeschlagenen Sprachänderungen zurückzukehren. · Zweites Treffen (10. Februar 2026 - HEUTE): Ein Folgetermin wurde sofort angesetzt. Dies gilt als eine Sitzung mit hohem Einsatz, um einen Kompromiss zu schmieden. Das Weiße Haus hat den Stakeholdern angeblich eine Frist bis Ende Februar gesetzt, um eine Einigung zu erzielen.
Was könnte als Nächstes passieren?
Das Ergebnis dieser Gespräche wird die regulatorische Landschaft prägen.
· Szenario 1: Ein Kompromiss wird erreicht · Wie es aussieht: Eine Lösung in der Mitte, z.B. die Erlaubnis von "Belohnungen" im Zusammenhang mit spezifischer Nutzung oder Mitgliedschaft, während einfache passive Zinsen auf ruhende Guthaben eingeschränkt werden. · Mögliche Folge: Der Senatsbankenausschuss könnte seine Sitzung neu terminieren, wodurch der CLARITY Act innerhalb von Monaten wieder auf Kurs gebracht wird. Dies würde Rechtssicherheit schaffen. · Szenario 2: Kein Deal & weitere Verzögerung · Wie es aussieht: Beide Seiten verharren in ihrer Position. Das Thema Stablecoin-Erträge wird zu einem "Veto-Punkt". · Mögliche Folge: Der CLARITY Act könnte unbegrenzt verzögert werden, möglicherweise über die Zwischenwahlen im November 2026 hinaus. Dies würde die regulatorische Unsicherheit verlängern, was die Märkte negativ bewerten.
Kurz gesagt, die Gespräche im Weißen Haus sind ein entscheidender Versuch, einen tiefgreifenden Branchenkonflikt zu lösen, der derzeit wichtige Krypto-Gesetzgebung in den USA blockiert.
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BabaJi
· 02-15 02:48
Zum Mond 🌕
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BabaJi
· 02-15 02:48
GOGOGO 2026 👊
Original anzeigenAntworten0
Crypto_Buzz_with_Alex
· 02-14 15:01
🌱 „Wachstumsmentalität aktiviert! Lerne so viel aus diesen Beiträgen.“
#WhiteHouseTalksStablecoinYields
Die kürzlichen Treffen im Weißen Haus konzentrieren sich tatsächlich auf die Zukunft der Stablecoin-Erträge, die zu einem großen Hindernis für die US-Kryptogesetzgebung geworden sind. Das Ziel ist es, einen politischen Stillstand bei einem wichtigen Gesetzesentwurf zu überwinden.
Stablecoin-Ertrag: Der Kernstreit
Der zentrale Konflikt besteht zwischen der traditionellen Bankenbranche und dem Kryptosektor darüber, ob Stablecoins Zinsen-ähnliche "Erträge" oder "Belohnungen" anbieten dürfen.
Position der Bankenbranche (Gegen Erträge):
· Kernbedenken: Hochverzinsliche Stablecoins könnten eine massive Abwanderung von Einlagen von traditionellen Banken auslösen, was deren Kreditfähigkeit verringert.
· Hauptargument: Sie argumentieren, dass das Angebot von Erträgen Stablecoins wie unregulierte Bankeinlagen funktionieren lässt, was ein potenzielles Risiko für die finanzielle Stabilität darstellt.
· Zielsetzung: Vertreter der Banken bestehen darauf, dass die Gesetzgebung "die Sicherheit und Solidität unseres Finanzsystems schützt".
Position der Kryptoindustrie (Für Erträge):
· Kernargument: Erträge sind ein legitimes Merkmal und ein entscheidender Anreiz für Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit.
· Wesentlicher Unterschied: Unternehmen wie Coinbase vermarkten diese als "Belohnungen" (z.B. 3,50 % auf USDC), oft im Rahmen von Treue- oder Rabattprogrammen, nicht als traditionelle Zinsen.
· Zielsetzung: Sie fordern "klare, dauerhafte Regeln, die Verbraucher schützen und verantwortungsvolle Innovationen unterstützen".
Auswirkungen auf den CLARITY Act
Diese Meinungsverschiedenheit hat den CLARITY Act (H.R. 3633), ein umfassendes Gesetz zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte, direkt ins Stocken gebracht.
· Aktueller Stand: Das Gesetz wurde 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet, steckt aber im Senat fest. Der Senatsbankenausschuss verschob eine entscheidende Sitzung am 15. Januar 2026, um das Gesetz voranzutreiben, ohne einen neuen Termin festzulegen.
· Der Knackpunkt: Ein vorgeschlagener wichtiger Änderungsantrag zum Gesetz zielt darauf ab, Börsen und Plattformen zu verbieten, Zinsen auf Stablecoin-Bestände zu zahlen. Krypto-Firmen lehnen dies entschieden ab.
Intervention des Weißen Hauses
Um den Stillstand zu überwinden, hat das Weiße Haus als Vermittler eingegriffen.
· Erstes Treffen (2. Februar 2026): Das White House Crypto Policy Council versammelte Stakeholder. Während es als "konstruktiv" beschrieben wurde, wurde keine Einigung erzielt. Das Weiße Haus forderte beide Seiten auf, mit konkreten vorgeschlagenen Sprachänderungen zurückzukehren.
· Zweites Treffen (10. Februar 2026 - HEUTE): Ein Folgetermin wurde sofort angesetzt. Dies gilt als eine Sitzung mit hohem Einsatz, um einen Kompromiss zu schmieden. Das Weiße Haus hat den Stakeholdern angeblich eine Frist bis Ende Februar gesetzt, um eine Einigung zu erzielen.
Was könnte als Nächstes passieren?
Das Ergebnis dieser Gespräche wird die regulatorische Landschaft prägen.
· Szenario 1: Ein Kompromiss wird erreicht
· Wie es aussieht: Eine Lösung in der Mitte, z.B. die Erlaubnis von "Belohnungen" im Zusammenhang mit spezifischer Nutzung oder Mitgliedschaft, während einfache passive Zinsen auf ruhende Guthaben eingeschränkt werden.
· Mögliche Folge: Der Senatsbankenausschuss könnte seine Sitzung neu terminieren, wodurch der CLARITY Act innerhalb von Monaten wieder auf Kurs gebracht wird. Dies würde Rechtssicherheit schaffen.
· Szenario 2: Kein Deal & weitere Verzögerung
· Wie es aussieht: Beide Seiten verharren in ihrer Position. Das Thema Stablecoin-Erträge wird zu einem "Veto-Punkt".
· Mögliche Folge: Der CLARITY Act könnte unbegrenzt verzögert werden, möglicherweise über die Zwischenwahlen im November 2026 hinaus. Dies würde die regulatorische Unsicherheit verlängern, was die Märkte negativ bewerten.
Kurz gesagt, die Gespräche im Weißen Haus sind ein entscheidender Versuch, einen tiefgreifenden Branchenkonflikt zu lösen, der derzeit wichtige Krypto-Gesetzgebung in den USA blockiert.