Mit Warren Buffetts Ruhestand, der Ende 2025 abgeschlossen sein wird, und Greg Abels aktueller Steuerung von Berkshire Hathaway bis 2026 beobachten Investoren genau, welche künstliche Intelligenz-Aktie als Nächstes in das Portfolio des Konglomerats aufgenommen werden könnte. Abels Führung markiert einen potenziellen Wendepunkt darin, wie das legendäre Investmentunternehmen seine Tech-Investitionen und aufkommenden Chancen im AI-Zeitalter angeht.
Die aktuellen AI-Bestände und Strategiewandel
Berkshires bestehendes Portfolio umfasst bereits bedeutende Exposure im Bereich künstliche Intelligenz durch Positionen in Amazon und Alphabet. Die Ergänzung von Alphabet im dritten Quartal 2025 war besonders bemerkenswert – ein Signal dafür, dass das Unternehmen unter Abels Leitung möglicherweise Türen zu technologieorientierten Chancen öffnet. Diese Bestände stellen jedoch nur einen Bruchteil des Gesamtportfolios von Berkshire dar, was Raum für gezielte Erweiterungen lässt.
Amazon veranschaulicht dies deutlich. Trotz eines Jahresumsatzes von 180 Milliarden Dollar beträgt Berkshires Anteil an 10 Millionen Aktien nur 0,8 % des Investmentportfolios – eine bescheidene Allokation für ein Unternehmen, das solche enormen Gewinne erwirtschaftet.
Warum Amazon der nächste Schritt sein könnte
Die zweite Hälfte von 2025 zeigte eine erneute Dynamik bei Amazon, insbesondere in den margenstärksten Geschäftsbereichen. AWS erreichte bemerkenswerte Rentabilitätskennzahlen: Obwohl es nur 18 % des Gesamtumsatzes ausmacht, generierte es 66 % des operativen Gewinns. Die Werbesparte, obwohl weniger transparent berichtet, dürfte ähnliche operative Margen von 30-40 % aufweisen, wie sie bei Wettbewerbern wie Alphabet und Meta Platforms üblich sind.
Dieser strukturelle Vorteil in der Rentabilität ist für die Bewertung äußerst relevant. Wenn man den operativen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) als Benchmark heranzieht (statt der üblichen P/E-Ratios, die durch Volatilität im Investmentportfolio verzerrt werden), handelt Amazon in Nähe historisch attraktiver Niveaus. Für ein Unternehmen, das voraussichtlich auch 2026 stark wachsen wird, deutet die Bewertungsuntergrenze auf ein mögliches Interesse hin.
Die Frage nach dem Investmentmanager
Eine Unsicherheit, die es zu bedenken gilt: Todd Combs, der Berkshire verließ, um zu JPMorgan Chase zu wechseln, war historisch technikaffiner als Buffett. Wenn Combs den ursprünglichen Amazon-Kauf orchestriert hat, könnte sein Weggang den Schwung für weitere Aktienkäufe verringern. Umgekehrt, wenn Ted Weschler die Position befürwortete, könnte Amazon weiterhin auf der aktiven Einkaufsliste unter Abels Leitung stehen.
Der breitere Kontext der AI-Aktienprognose
Der nächste Kauf einer künstlichen Intelligenz-Aktie durch Berkshire hängt wahrscheinlich von der Übereinstimmung mit seinem Grundprinzip ab: außergewöhnliche Unternehmen zu vernünftigen Preisen zu erwerben. Diese Disziplin hat das Konglomerat über Jahrzehnte durch verschiedene Marktzyklen getragen. Während 2025 eine transformative Zeit für die AI-Stimmung war, ist die Umsetzung wichtiger als die Begeisterung.
Die Frage lautet nicht, ob AI-Aktien einen Platz in Wachstumsportfolios verdienen – die Kennzahlen von AWS und Werbung sprechen eindeutig dafür. Vielmehr geht es darum, ob Abel die beträchtlichen Barreserven, die während Buffetts letzten Jahre als CEO angesammelt wurden, nutzen wird, um Positionen wie Amazon bei den aktuellen Bewertungen zu investieren.
Das Fazit
Die Vorhersage des nächsten AI-Aktienkaufs von Berkshire erfordert die Beobachtung mehrerer Variablen: die fortgesetzte Umsetzung bei Amazon in AWS und Werbung, die Bewertungsentwicklung im Laufe von 2026 und Abels allgemeine philosophische Ausrichtung für den Fonds. Wenn diese Faktoren positiv zusammenkommen, könnte Amazon als nächstes in Berkshires sorgfältig kuratiertes AI-Portfolio aufgenommen werden. Die Zeit wird zeigen, ob die neue Ära unter Abel zu mehr Überzeugung in AI-Aktien führt – oder ob die Wertdisziplin letztlich die entscheidende Rolle spielt.
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Welcher KI-Aktie könnte Berkshire Hathaway als Nächstes ins Visier nehmen? (2026 Analyse)
Mit Warren Buffetts Ruhestand, der Ende 2025 abgeschlossen sein wird, und Greg Abels aktueller Steuerung von Berkshire Hathaway bis 2026 beobachten Investoren genau, welche künstliche Intelligenz-Aktie als Nächstes in das Portfolio des Konglomerats aufgenommen werden könnte. Abels Führung markiert einen potenziellen Wendepunkt darin, wie das legendäre Investmentunternehmen seine Tech-Investitionen und aufkommenden Chancen im AI-Zeitalter angeht.
Die aktuellen AI-Bestände und Strategiewandel
Berkshires bestehendes Portfolio umfasst bereits bedeutende Exposure im Bereich künstliche Intelligenz durch Positionen in Amazon und Alphabet. Die Ergänzung von Alphabet im dritten Quartal 2025 war besonders bemerkenswert – ein Signal dafür, dass das Unternehmen unter Abels Leitung möglicherweise Türen zu technologieorientierten Chancen öffnet. Diese Bestände stellen jedoch nur einen Bruchteil des Gesamtportfolios von Berkshire dar, was Raum für gezielte Erweiterungen lässt.
Amazon veranschaulicht dies deutlich. Trotz eines Jahresumsatzes von 180 Milliarden Dollar beträgt Berkshires Anteil an 10 Millionen Aktien nur 0,8 % des Investmentportfolios – eine bescheidene Allokation für ein Unternehmen, das solche enormen Gewinne erwirtschaftet.
Warum Amazon der nächste Schritt sein könnte
Die zweite Hälfte von 2025 zeigte eine erneute Dynamik bei Amazon, insbesondere in den margenstärksten Geschäftsbereichen. AWS erreichte bemerkenswerte Rentabilitätskennzahlen: Obwohl es nur 18 % des Gesamtumsatzes ausmacht, generierte es 66 % des operativen Gewinns. Die Werbesparte, obwohl weniger transparent berichtet, dürfte ähnliche operative Margen von 30-40 % aufweisen, wie sie bei Wettbewerbern wie Alphabet und Meta Platforms üblich sind.
Dieser strukturelle Vorteil in der Rentabilität ist für die Bewertung äußerst relevant. Wenn man den operativen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) als Benchmark heranzieht (statt der üblichen P/E-Ratios, die durch Volatilität im Investmentportfolio verzerrt werden), handelt Amazon in Nähe historisch attraktiver Niveaus. Für ein Unternehmen, das voraussichtlich auch 2026 stark wachsen wird, deutet die Bewertungsuntergrenze auf ein mögliches Interesse hin.
Die Frage nach dem Investmentmanager
Eine Unsicherheit, die es zu bedenken gilt: Todd Combs, der Berkshire verließ, um zu JPMorgan Chase zu wechseln, war historisch technikaffiner als Buffett. Wenn Combs den ursprünglichen Amazon-Kauf orchestriert hat, könnte sein Weggang den Schwung für weitere Aktienkäufe verringern. Umgekehrt, wenn Ted Weschler die Position befürwortete, könnte Amazon weiterhin auf der aktiven Einkaufsliste unter Abels Leitung stehen.
Der breitere Kontext der AI-Aktienprognose
Der nächste Kauf einer künstlichen Intelligenz-Aktie durch Berkshire hängt wahrscheinlich von der Übereinstimmung mit seinem Grundprinzip ab: außergewöhnliche Unternehmen zu vernünftigen Preisen zu erwerben. Diese Disziplin hat das Konglomerat über Jahrzehnte durch verschiedene Marktzyklen getragen. Während 2025 eine transformative Zeit für die AI-Stimmung war, ist die Umsetzung wichtiger als die Begeisterung.
Die Frage lautet nicht, ob AI-Aktien einen Platz in Wachstumsportfolios verdienen – die Kennzahlen von AWS und Werbung sprechen eindeutig dafür. Vielmehr geht es darum, ob Abel die beträchtlichen Barreserven, die während Buffetts letzten Jahre als CEO angesammelt wurden, nutzen wird, um Positionen wie Amazon bei den aktuellen Bewertungen zu investieren.
Das Fazit
Die Vorhersage des nächsten AI-Aktienkaufs von Berkshire erfordert die Beobachtung mehrerer Variablen: die fortgesetzte Umsetzung bei Amazon in AWS und Werbung, die Bewertungsentwicklung im Laufe von 2026 und Abels allgemeine philosophische Ausrichtung für den Fonds. Wenn diese Faktoren positiv zusammenkommen, könnte Amazon als nächstes in Berkshires sorgfältig kuratiertes AI-Portfolio aufgenommen werden. Die Zeit wird zeigen, ob die neue Ära unter Abel zu mehr Überzeugung in AI-Aktien führt – oder ob die Wertdisziplin letztlich die entscheidende Rolle spielt.