Trove wechselt nach dem Verlust eines wichtigen Liquiditätspartners von Hyperliquid zu Solana, was Refundanfragen vor seinem Token-Event auslöst.
Trove Markets hat den Wechsel von Hyperliquid zu Solana bekannt gegeben, was bei den Investoren für Aufsehen sorgt.
Das Projekt hatte über 11,5 Millionen US-Dollar für die Integration mit Hyperliquid gesammelt, plant jetzt jedoch, auf Solana neu aufzubauen.
Dieser plötzliche Wechsel hat viele Unterstützer dazu veranlasst, die Zukunft des Projekts in Frage zu stellen und Refunds zu fordern.
Trotz des Gegenwinds ist das Token-Generation-Event weiterhin für Montag geplant, obwohl Trove mehr Zeit versprochen hat, um die Bedenken auszuräumen.
Trove sollte ursprünglich seine dezentrale Perpetual-Exchange (DEX) auf Hyperliquid aufbauen, einer Blockchain, die für Perpetual Contracts entwickelt wurde.
Doch am Freitag kündigte das Projekt an, dass es nun auf Solana umschwenken werde, eine bekannte Blockchain, die für dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) beliebt ist.
$TROVE wird auf Solana starten
ICO-Teilnehmer, die via EVM beigetragen haben, können ihre Solana-Wallet verbinden, um $TROVE auf unserer ICO-Seite zu erhalten: https://t.co/1VtxZ3pbB9. Endet am 18. Januar, 17 Uhr UTC. pic.twitter.com/NBCrpirq1c
— TROVE (@TroveMarkets) 16. Januar 2026
Laut Trove kam dieser Wechsel, nachdem ein Liquiditätspartner 500.000 HYPE-Token zurückgezogen hatte, die für die Hyperliquid-Integration benötigt wurden.
Der plötzliche Wechsel hat bei Investoren, die in das Projekt investiert hatten, die Augenbrauen hochziehen lassen, da sie davon ausgingen, dass es auf Hyperliquid aufgebaut würde.
Trove erklärte, dass der Rückzug der Token sie gezwungen habe, ihre Börse von Grund auf neu auf Solana aufzubauen.
Daher steht das Projekt vor der Herausforderung, sich an eine neue Plattform anzupassen, während es gleichzeitig seine ursprünglichen Versprechen einhalten will.
Trotz dieser Rückschläge hat Trove bestätigt, dass das Token-Generation-Event wie geplant am Montag um 16:00 Uhr UTC stattfinden wird.
Das Team betonte, dass sie mehr Zeit benötigen, um die Änderungen aufgrund des Wechsels zu Solana korrekt umzusetzen und die Refundprozesse abzuschließen.
Infolge des Pivot haben viele Investoren begonnen, Refunds zu fordern. Einige fühlen sich durch die unerwartete Änderung getäuscht und sind der Meinung, dass sie nicht warten sollten.
Ein Investor auf X (ehemals Twitter) sagte: „Refundiert alle so schnell wie möglich und startet mit den neuen Plänen neu.“
Andere äußerten ähnliche Bedenken und betonten, dass sie mit dem Verständnis investiert hätten, dass die Plattform auf Hyperliquid starten würde.
refundiert die Leute jetzt!!!
ihr habt Geld gesammelt, um auf Hyperliquid aufzubauen!
Gebt das Geld zurück und sammelt auf Solana, wenn ihr denkt, dass das wirklich eure Community will
— HYPEconomist (@HYPEconomist) 18. Januar 2026
Trove hat die Refundanfragen anerkannt und bestätigt, dass deren Bearbeitung zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen wird.
Die Plattform erklärte, dass der Wechsel zu Solana weitere Anpassungen erfordere und das Token-Generation-Event bis Montag um 16:00 Uhr UTC verschoben werde.
Investoren sind jedoch weiterhin frustriert über den Mangel an sofortiger Klarheit und fordern schnellere Lösungen.
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Neben den Refundanfragen sieht sich Trove auch wegen seiner finanziellen Aktivitäten genauerer Prüfung ausgesetzt.
Der Krypto-Analyst ZachXBT und der Hyperliquid News-Account haben mehrere Transfers mit HYPE-Token markiert.
Diese markierten Transaktionen haben Bedenken hinsichtlich der Transparenz im Umgang von Trove mit den Mitteln aufkommen lassen.
Trove hat noch keine vollständige Erklärung für diese markierten Transfers abgegeben, was bei vielen Investoren Unsicherheit hinterlässt.
Die Community beobachtet genau, wie die Plattform auf diese Bedenken reagieren wird.
Zukünftig ist es für Trove entscheidend, Transparenz zu wahren, um das Vertrauen seiner Unterstützer und Investoren wiederherzustellen.
Der Wechsel von Trove zu Solana hat in der Community definitiv für Aufsehen gesorgt.
Während einige sich über den Pivot freuen, sind viele andere unzufrieden und fordern Refunds.
Die Plattform muss diese Bedenken schnell angehen, um ihren zukünftigen Erfolg zu sichern und das Vertrauen ihrer Investoren zurückzugewinnen.
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