Aktien-Anleihen-Gold-Dreifach-Crash – Wenn Absicherungsvermögenswerte scheitern, ist Bargeld wirklich der König?

Seit Ende Februar 2026, als die USA und Israel militärische Aktionen gegen Iran starteten, sind die geopolitischen Risiken im Nahen Osten stark angestiegen, was zu erheblichen Turbulenzen und Neubewertungen an den globalen Kapitalmärkten führte. Angesichts der möglichen Unterbrechungen der Energieversorgung und der Inflationssorgen durch den Krieg haben Investoren ihre Asset-Allokation schnell angepasst. Beobachtungen der jüngsten Daten zeigen, dass traditionelle sichere Anlagen wie Gold und US-Staatsanleihen in dieser Krise schwächeln, während der S&P 500 ebenfalls unter Bewertungsdruck steht. Gleichzeitig erreichte die Größe der US-Geldmarktfonds einen historischen Höchststand, was auf eine große Kapitalverschiebung in hochliquide Anlagen hindeutet. Befindet sich der Markt derzeit in einer defensiven Phase, in der „Cash is King“ gilt?

S&P 500 fällt um 4 %, Risikokapital steht auf dem Prüfstand

Nach Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten wurde der S&P 500 im Zuge dieser geopolitischen Turbulenzen deutlich belastet. Die steigenden Ölpreise erhöhten die Betriebskosten der Unternehmen und weckten die Befürchtungen einer stagflationären Inflation. Im Kontext der anhaltend hohen Zinssätze der Federal Reserve hat sich die Risikobereitschaft der Anleger für riskante Anlagen deutlich verringert. Die hohen Zinsen in Kombination mit Unsicherheiten durch den Krieg schwächten die Attraktivität der Aktienbewertungen, was zu vorsorglichen Reduktionen bei institutionellen Investoren führte und kurzfristig Kapital aus dem Aktienmarkt abgezogen wurde. Seit Kriegsbeginn ist der S&P 500 um etwa 4 % gefallen.

Gold als sicherer Hafen verliert an Glanz, seit Kriegsbeginn 10 % gefallen

Seit Ende Februar, als die USA und Israel Iran angegriffen haben, stieg Gold zeitweise von 5.230 USD auf über 5.500 USD, fiel dann jedoch wieder. Vor der Redaktionsschluss lag der Goldpreis bei 4.705 USD, was einem Rückgang von bis zu 10 % entspricht. Die steigenden Ölpreise schüren Inflationsängste, während die US-Staatsanleihen-Renditen und der Dollar stark zulegen, was den Goldpreis belastet. Zudem verkaufen Investoren Gold, um Verluste in anderen Bereichen auszugleichen, was zu Kapitalabflüssen aus Gold-ETFs führt.

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US-Staatsanleihen-Renditen steigen, Anleihepreise korrigieren

Auch US-Staatsanleihen, bisher als sicherer Hafen angesehen, bleiben nicht verschont. Aufgrund der Inflationsängste stieg die 10-jährige Rendite US-Staatsanleihen von 3,95 % auf 4,27 %, ein Anstieg von 8 %. Da die Rendite und der Kurs von Anleihen umgekehrt verlaufen, bedeutet der Anstieg der Rendite einen tatsächlichen Kursrückgang. Dies zeigt, dass bei anhaltenden Inflationsrisiken die Laufzeitrisiken langlaufender US-Staatsanleihen deutlich zunehmen. Die Strategie, ausschließlich auf US-Staatsanleihen zur Absicherung gegen geopolitische Risiken zu setzen, wird auf die Probe gestellt.

„Cash is King“? Kapital fließt in Geldmarktfonds

Die Volatilität der Vermögenswerte treibt Kapital in hochliquide Geldmarktfonds. Laut den neuesten Daten von Crane Data LLC ist die Größe der US-Geldmarktfonds kürzlich auf 8,276 Billionen USD gestiegen, ein Rekordhoch, das seit Ende Februar um 36 Milliarden USD gewachsen ist.

Da die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt, gelten Geldmarktfonds als risikoarm, kapitalerhaltend und äußerst liquide. Investoren betrachten sie als „quasi-Cash“-Vermögenswerte. Diese Daten unterstreichen, dass bei schwächelnden Gold- und Anleiherenditen die Marktteilnehmer zunehmend auf „Cash is King“ setzen, um sich defensiv abzusichern.

Bitcoin zeigt unterschiedliche Trends, digitale Vermögenswerte bleiben risikobehaftet

Nach Ausbruch des Krieges fiel Bitcoin zunächst von 68.000 USD auf 63.000 USD, hat sich aber inzwischen auf etwa 71.000 USD erholt, was einem Anstieg von 4 % entspricht. Wird Bitcoin in diesem Konflikt zum sicheren Hafen?

Tatsächlich ist Bitcoin seit seinem starken Rückgang im Oktober letzten Jahres um fast 20 % gefallen. Sollte der Krieg andauern, könnten alle Vermögenswerte weiterhin vor der Herausforderung stehen, nicht zu fallen.

Dieser Artikel: „Bonds, Aktien, Gold – Drei Verluste, wenn sichere Anlagen versagen, ist dann Cash King?“ erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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