Der US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETF verzeichnete gestern einen massiven Kapitalzufluss. Laut sosovalue-Daten belief sich der Nettozufluss an einem Tag auf bis zu 355 Millionen US-Dollar, was den sieben Tage andauernden Nettoabfluss beendete und die Marktstimmung erheblich aufhellte. Nach einer Phase anhaltender Kapitalabflüsse erlebt der US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETF eine bedeutende Wende, da Investoren mit erheblichen Mitteln wieder in den Markt eintreten. Dieser positive Schwung erleichtert die Marktteilnehmer, die während der gesamten Feiertage mehrere Tage lang Kapitalrücknahmen ertragen mussten, was den Anlegerstimmung unter Druck setzte. Der Nettozufluss von 355 Millionen US-Dollar stellt eine bedeutende Umkehrung des jüngsten Trends der institutionellen Kapitalbewegungen dar. Dieser Aufschwung erfolgte nach sechs aufeinanderfolgenden Handelstagen mit ETF-Kapitalabflüssen, die insgesamt über 1,1 Milliarden US-Dollar betrugen, was die Neugewichtung von Jahresendportfolios und die geringere Liquidität während der Feiertage widerspiegelt. Marktanalysten führen die jüngsten Kapitalabflüsse hauptsächlich auf saisonale Positionsanpassungen zurück, nicht auf eine Verschlechterung der fundamentalen Nachfrage von Institutionen nach Bitcoin. Relevanter Inhalt: Weihnachts-“Raubüberfall”? Bitcoin-Spot-ETF wöchentlich Nettoabflüsse von 782 Millionen US-Dollar, institutionelles Jahresend-„Abrechnen“ löst Verkaufsdruck aus Institutionelle Käufe kehren zurück, Blick auf das Jahreswechsel-2026-Preismuster? Nach einem langweiligen und verkaufsdruckbelasteten Dezember-Endspurt hat der Kryptowährungsmarkt endlich zum Jahresende einen Hoffnungsschimmer gesehen. Diese „rechtzeitige Erleichterung“ stabilisierte nicht nur Bitcoins Kurs bei der Marke von 87.000 US-Dollar, sondern gab auch einen kräftigen Impuls für die Marktstimmung im kommenden Jahr 2026. 1. Beendigung des „Steuerverlustverkaufs“-Dunkels, institutionelle Kapitalneuausrichtung In der vergangenen Woche, bedingt durch den Druck des „Tax-loss harvesting“ vor dem US-Steuerjahresabschluss, entschieden sich viele Institutionen und vermögende Privatpersonen, Teile ihrer Positionen zu liquidieren, um Jahreskapitalgewinne auszugleichen. Dies führte zu der längsten Verkaufswelle bei Spot-ETFs seit Juli 2025. Mit dem Ende des Verkaufsanstiegs am 30. Dezember kam es jedoch zu einem deutlichen Anstieg der Käufe. BlackRocks IBIT und Fidelitys FBTC führten erneut an, mit Zuflüssen von jeweils 180 Millionen bzw. 120 Millionen US-Dollar. Marktanalysten weisen darauf hin, dass „kluge Gelder“ bereits frühzeitig für das erste Quartal 2026 vorsorglich positioniert werden. Der Anstieg der ETF-Kapitalzuflüsse signalisiert, dass das Vertrauen der institutionellen Investoren mit der Stabilisierung der Marktbedingungen wiedererwacht. Die beiden führenden Bitcoin-Spot-ETF-Produkte von BlackRock und Fidelity, die traditionell die Kapitalflüsse anführen, werden voraussichtlich die treibenden Kräfte hinter diesem Kapitalzufluss sein. Die Rückkehr zu positiven Kapitalflüssen deutet darauf hin, dass Investoren ihre Neuausrichtung für das neue Jahr vornehmen, wobei mit Beginn des Januars die Handelsaktivitäten wieder normalisieren dürften. 2. Bitcoin hält Schlüsselunterstützung, erste Anzeichen einer „Entkopplung“ von den US-Aktien? Angetrieben durch den ETF-Kapitalzufluss erholte sich der Bitcoin (BTC)-Preis von einem Tief bei 86.500 US-Dollar und stieg zeitweise über 89.000 US-Dollar. Es ist bemerkenswert, dass Bitcoin trotz Volatilität bei Tech-Aktien wie Nvidia, die durch vorsichtige Kommentare der Federal Reserve (Fed) zur Inflationsentwicklung beeinflusst wurden, eine starke Widerstandsfähigkeit zeigt. Der kürzlich von Bitwise-Investmentchef Matt Hougan prognostizierte „Reifeprozess“ von Bitcoin scheint sich zu vollziehen. Mit der Aufnahme durch ETFs, die den Großteil des zirkulierenden Angebots absorbieren, ist die Volatilität von Bitcoin auf das Tief des Jahres 2025 gefallen und bewegt sich zunehmend weg von einer „Spekulationsanlage“ hin zu einer „strukturellen Anlageklasse“. 3. Drei Hauptkatalysatoren stützen die optimistische Erwartung für 2026 Der Zufluss von 355 Millionen US-Dollar ist kein Zufall. Analysten identifizieren drei Hauptpfeiler, die das Vertrauen der Investoren stützen: die Umsetzung von „GENIUS“, die Verlängerung der Unternehmenssparenstrategie und die Erwartungen an die Liquidität der Federal Reserve. Obwohl der ETF die siebentägige Verlustserie beendet hat, bleibt die Marktstimmung äußerst vorsichtig. Der „Angst- und Gier-Index“ für Kryptowährungen liegt weiterhin bei etwa 30, im „Angst“-Bereich. Einige Analysten sehen darin eine typische „Surrender-Verkauf“-Reaktion, gefolgt von einer Erholung. Nach dem Verkauf aller, die vor der Steuererklärung in diesem Jahr verkaufen wollten, bleiben nur noch die langfristig orientierten „Diamond Hands“ übrig. Der gestrige Zufluss von 355 Millionen US-Dollar ist eine Abstimmung für das „strukturelle Wachstum“ im Jahr 2026.
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